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LEXIKON

Hanks

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Tom, US-amerikanischer Schauspieler, * 9. 7. 1956 Concord, Calif.; begann als Theaterschauspieler und hatte in den 1980er Jahren erste Erfolge als Filmschauspieler in kleineren Komödien. International bekannt wurde Hanks seit den 1990er Jahren mit weltweit erfolgreichen Filmen wie „Philadelphia“ 1993; „Forrest Gump“ 1994; „Der Soldat James Ryan“ 1998; „The Green Mile“ 1999; „Verschollen“ 2000; „Terminal“ 2004; „The Da Vinci Code-Sakrileg“ 2006; „Der Krieg des Charlie Wilson“ 2007; „Illuminati“ 2009.
  • Deutscher Titel: Philadelphia
  • Original-Titel: Philadelphia
  • Land: USA
  • Jahr: 1994
  • Regie: Jonathan Demme
  • Drehbuch: Ron Nyswaner
  • Kamera: Tak Fujimoto
  • Schauspieler: Tom Hanks, Denzel Washington, Mary Steenburgen, Antonio Banderas
Über drei Millionen Zuschauer hatte der Film über den Kampf des Aids-infizierten Anwalts Andrew Beckett (Tom Hanks) alleine in Deutschland. Beckett wird wegen angeblicher Versäumnisse in einem Fall aus seiner Kanzlei ausgeschlossen und wendet sich an den selbständigen Kollegen Joe Miller (Denzel Washington), um gegen die Entlassung zu klagen. Der geschasste Jurist glaubt, dass er wegen seiner Aids-Infektion und Homosexualität entlassen wurde. Der Prozess zieht sich für Beckett gefährlich in die Länge, da die Immunschwächekrankheit bei ihm ausbricht. Kurz vor seinem Tod erreicht er jedoch sein Ziel: Er gewinnt den Prozess und setzt damit ein Zeichen gegen die Diskriminierung Homosexueller und gegen die Ausgrenzung Aids-Infizierter Menschen in der modernen Gesellschaft.
Regisseur Demme gelingt eine sensible Verfilmung des schwierigen Themas. Die Balance zwischen Rührung und Ernsthaftigkeit wird aufrechterhalten, der Zuschauer langsam für den Stoff geöffnet. Hilfreich ist die Rolle des Anwalts Miller, der zunächst selbst sowohl körperliche Distanz wie moralische Bedenken gegenüber seinem Klienten hat, diese aber im Laufe der Zeit überwindet.
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