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Haube

seit dem Mittelalter Kopfbedeckung der Frauen; im 13. Jahrhundert eng anliegend mit straffem Kinnband getragen, um 1400 als Rüschenhaube, später in England und Frankreich als Stuarthaube bzw. Hörnerhaube. Im Barock war die Fontange, im 18. Jahrhundert die zierliche Négligéhaube gebräuchlich. „Unter die Haube kommen“ ist eine volkstümliche Bezeichnung für „heiraten“, da im Mittelalter Hauben nur von verheirateten Frauen getragen wurden.

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