Lexikon
Ionisatiọn
[
griechisch
]Erzeugung von Ionen, d. h. Loslösung eines oder mehrerer Elektronen von einem Atom: 1. durch Stoßionisation beim Zusammenstoß von rasch fliegenden Atomen, die beispielsweise in Gasen bei hohen Temperaturen (thermische Ionisation) vorhanden sind (z. B. enthalten die meisten Sterne nur ionisierte Gase), oder durch den Stoß von im elektrischen Feld beschleunigten Elektronen oder Ionen auf Atome (Gasentladung); – 2. durch ionisierende Strahlung (Bestrahlen mit ultraviolettem Licht, Röntgen-, α-, β-, γ-Strahlen oder mit Neutronen); dabei muss die Strahlenenergie größer sein als die Ablösearbeit der Elektronen. Eine intensive Ionisation von Atomen in lebenden Organismen führt zu molekularen Veränderungen, die die Lebensfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Darauf beruht auch die Zerstörung von Tumoren durch Bestrahlung. Dissoziation.
Wissenschaft
Eine neue Art des Magnetismus
Wichtig für die Elektronik von übermorgen: Jetzt glückte der Nachweis von Materialien mit der überraschenden Eigenschaft eines sogenannten Altermagnetismus. von DIRK EIDEMÜLLER Manchmal ist es in der Wissenschaft wie im normalen Leben: Man denkt, man kennt seine Umgebung genau, bis man plötzlich in einer Nachbarstraße ein...
Wissenschaft
Neues Recycling-Verfahren für Kunststoffe
Mit einer neuen Methode ist es Forschenden gelungen, im Labormaßstab die beiden am häufigsten eingesetzten Kunststoffe Polyethylen und Polypropylen effektiv chemisch zu recyclen. Erzeugt werden dabei die Gase Propylen und Isobutylen, die wiederum als Ausgangsstoffe für neue Plastikprodukte dienen können. Bevor das Verfahren...