Lexikon
Isolationịsmus
eine Richtung der amerikanischen Politik, die die Fernhaltung der USA von allen Streitigkeiten fremder Mächte, auch in Europa, verlangt; zuerst vertreten von T. Jefferson (1801) und J. Monroe; von T. W. Wilson später aufgegeben, aber nach der Teilnahme am 1. Weltkrieg wieder lebhaft propagiert. Der Isolationismus erreichte damit die Distanzierung der USA vom Versailler Vertrag und vom Völkerbund. Er wurde von F. D. Roosevelt in seiner Politik gegenüber dem nationalsozialistischen Deutschland erneut überwunden. Anstelle des Isolationismus ist während und nach dem 2. Weltkrieg ein starkes Engagement der USA im weltpolitischen Geschehen getreten, das sich heute in einem mehr oder minder offenen Interventionismus äußert.
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