Lexikon
kathọdischer Korrọsionsschutz
Verfahren zum Schutz vor elektrochemischer Korrosion. Die Korrosionsursache besteht darin, dass zwei verschiedene Metalle und Wasser (feuchte Erde) ein elektrisches Element bilden, so dass ein Strom fließen kann und von dem Anodenmetall aus ein Materialtransport erfolgt. Wird nun die vor Korrosion zu schützende Metallfläche in einen Gleichstromkreis als Kathode geschaltet, so fließt, nachdem eine Anode aus unedlerem Metall elektrisch leitend verbunden ist, zu ihr ein Strom, der dem Korrosionsstrom entgegengerichtet ist. Hauptanwendungsgebiete: Schutz gegen Seewasserkorrosion (Schiffskörper, Schiffsschraube) und gegen Erdbodenkorrosion (z. B. bei Rohrleitungen).
Wissenschaft
Rostiges Zeichen der Erwärmung
Aus klarem Wasser wird eine orangefarbene Suppe: Forscher berichten über eine intensive Verfärbung zahlreicher Bäche und Flüsse in Alaska. Ihre Untersuchungsergebnisse legen nahe, dass es sich um eine Folge des Auftauens des Permafrosts handelt: Mineralien werden aus dem Untergrund gelöst, die zur Freisetzung von Metallen...
Wissenschaft
Die Kraft der Wellen
Rund 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Ingenieure wollen jetzt die Energie des Meeres nutzen, um auf schwimmenden Inseln elektrischen Strom zu erzeugen. von RAINER KURLEMANN Wer schon einmal in einem Boot oder am Strand gegen die Wellen gekämpft hat, der ahnt, wie viel Energie im Meer steckt. Tag für Tag...