Lexikon
kathọdischer Korrọsionsschutz
Verfahren zum Schutz vor elektrochemischer Korrosion. Die Korrosionsursache besteht darin, dass zwei verschiedene Metalle und Wasser (feuchte Erde) ein elektrisches Element bilden, so dass ein Strom fließen kann und von dem Anodenmetall aus ein Materialtransport erfolgt. Wird nun die vor Korrosion zu schützende Metallfläche in einen Gleichstromkreis als Kathode geschaltet, so fließt, nachdem eine Anode aus unedlerem Metall elektrisch leitend verbunden ist, zu ihr ein Strom, der dem Korrosionsstrom entgegengerichtet ist. Hauptanwendungsgebiete: Schutz gegen Seewasserkorrosion (Schiffskörper, Schiffsschraube) und gegen Erdbodenkorrosion (z. B. bei Rohrleitungen).
Wissenschaft
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Wissenschaft
Medizin nach Maß
Medikamente, die genau auf den Patienten und seine Erkrankung zugeschnitten sind: Was vor gut zehn Jahren eine Utopie war, beginnt sich heute zu etablieren – und wird die Medizin von morgen prägen. von CHRISTIAN JUNG Jedes Jahr erkrankt eine halbe Million Menschen hierzulande an Krebs. Etwa acht Millionen Diabetiker leben in...