Lexikon
kathọdischer Korrọsionsschutz
Verfahren zum Schutz vor elektrochemischer Korrosion. Die Korrosionsursache besteht darin, dass zwei verschiedene Metalle und Wasser (feuchte Erde) ein elektrisches Element bilden, so dass ein Strom fließen kann und von dem Anodenmetall aus ein Materialtransport erfolgt. Wird nun die vor Korrosion zu schützende Metallfläche in einen Gleichstromkreis als Kathode geschaltet, so fließt, nachdem eine Anode aus unedlerem Metall elektrisch leitend verbunden ist, zu ihr ein Strom, der dem Korrosionsstrom entgegengerichtet ist. Hauptanwendungsgebiete: Schutz gegen Seewasserkorrosion (Schiffskörper, Schiffsschraube) und gegen Erdbodenkorrosion (z. B. bei Rohrleitungen).
Wissenschaft
Gefühlte Zeit
Wie Gehirn und Körper unser Zeitempfinden hervorbringen. Von Tobias Hürter Eine halbe Stunde in der S-Bahn, müde und hungrig nach der Arbeit: eine gefühlte Ewigkeit. Eine halbe Stunde in der S-Bahn, ausgeschlafen und mit einer spannenden Lektüre in der Hand: Die Zeit rast. Nur nicht die Haltestelle verpassen. Das Zeitgefühl ist...
Wissenschaft
Bergbau im All
Start-up-Unternehmen bringen sich in Stellung, um Planetoiden auszubeuten. Diese enthalten riesige Mengen an Platin, Gold und anderen Metallen.
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