Lexikon
kathọdischer Korrọsionsschutz
Verfahren zum Schutz vor elektrochemischer Korrosion. Die Korrosionsursache besteht darin, dass zwei verschiedene Metalle und Wasser (feuchte Erde) ein elektrisches Element bilden, so dass ein Strom fließen kann und von dem Anodenmetall aus ein Materialtransport erfolgt. Wird nun die vor Korrosion zu schützende Metallfläche in einen Gleichstromkreis als Kathode geschaltet, so fließt, nachdem eine Anode aus unedlerem Metall elektrisch leitend verbunden ist, zu ihr ein Strom, der dem Korrosionsstrom entgegengerichtet ist. Hauptanwendungsgebiete: Schutz gegen Seewasserkorrosion (Schiffskörper, Schiffsschraube) und gegen Erdbodenkorrosion (z. B. bei Rohrleitungen).
Wissenschaft
Kein Kollaps im Paradies auf Erden
Ostern 1722 sind niederländische Seefahrer irgendwo zwischen dem südamerikanischen Kontinent und Neuseeland auf eine Insel gestoßen, die als einsamster Ort der Erde bekannt wurde. Denn sie liegt am weitesten von jeder anderen menschlichen Siedlung entfernt. Die Niederländer gaben dem kleinen Flecken Land im riesigen Meer den...
Wissenschaft
Sonnenfinsternis in Maria Toast
Am 8. April erlebten die USA ihre zweite totale Sonnenfinsternis in einem Zeitraum von nur sieben Jahren. Das ist toll, aber auch gemein, denn bei uns in Mitteleuropa ist es erst am 3. September 2081 wieder so weit. Die Entfernung zwischen Erde und Mond ist so groß, dass Sonnenfinsternisse nur selten und selbst dann nur […]
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