Lexikon
Keimblatt
Zoologie
eine embryonale Zellschicht, aus der bestimmte Körperteile und Organanlagen hervorgehen. Bei den meisten Tieren bilden sich im Anschluss an die Furchung drei Keimblätter: äußeres Keimblatt (Ektoderm), aus dem die Haut mit ihren Anhängen, das Nervengewebe und die Sinnesorgane hervorgehen; mittleres Keimblatt (Mesoderm), das die Muskulatur, das Bindegewebe und das Gefäßsystem bildet; inneres Keimblatt (Entoderm), das die Anlagen für Darm und Lunge bzw. Schwimmblase enthält. Embryonalentwicklung.
Wissenschaft
Ganz schön bizarr
Schon die vorletzte Folge dieser Kolumne ging von dem allzu gerne bemühten Allgemeinplatz aus, dass in der Wissenschaft jedes Ergebnis die Tür zu neuen Fragen öffnet. Diese Folge tut es wieder, startet von dort aus aber in eine andere Richtung. Denn so einleuchtend diese Feststellung auch sein mag, so sollte zugleich umgekehrt...
Wissenschaft
Wirbelnde Quantenpfannkuchen
Suprafestkörper sind seltsam: Sie haben zugleich Eigenschaften eines Festkörpers und einer Supraflüssigkeit. Nun gelang es einem Team der Universität Innsbruck, solche exotischen Materiezustände raffiniert zu manipulieren. von DIRK EIDEMÜLLER Wenn man sich in das Reich der Quantenphänomene begibt, muss man mit allerhand...
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