Lexikon

Keimblatt

Zoologie
eine embryonale Zellschicht, aus der bestimmte Körperteile und Organanlagen hervorgehen. Bei den meisten Tieren bilden sich im Anschluss an die Furchung drei Keimblätter: äußeres Keimblatt (Ektoderm), aus dem die Haut mit ihren Anhängen, das Nervengewebe und die Sinnesorgane hervorgehen; mittleres Keimblatt (Mesoderm), das die Muskulatur, das Bindegewebe und das Gefäßsystem bildet; inneres Keimblatt (Entoderm), das die Anlagen für Darm und Lunge bzw. Schwimmblase enthält. Embryonalentwicklung.
Bemmerer
Wissenschaft

Sternenfeuer im Felsenkeller

Experimente in einem Dresdner Labor zeigen: Der Bethe-Weizsäcker-Zyklus läuft langsamer ab als gedacht. Er ist der Hauptlieferant der Energie in massereichen Sternen. von DIRK EIDEMÜLLER Wer nach den Sternen greifen will, muss manchmal in den Keller gehen. Das klingt auf den ersten Blick ein bisschen paradox. Schließlich stehen...

Foto einer männlichem Asselspinne mit Eierhüllen
Wissenschaft

Neue Art der Symbiose in der Tiefsee

Die Lebenswelt rund um hydrothermale Schlote und Methanquellen der Tiefsee ist bisher noch kaum erforscht. Jetzt haben Biologen drei neue Arten von Asselspinnen an solchen Tiefseeschloten im Pazifik entdeckt, die eine ungewöhnliche Symbiose eingehen: Sie kultivieren Bakterien auf ihren Körpern, die sich von Methan und Methanol...

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