Lexikon
Keimblatt
Zoologie
eine embryonale Zellschicht, aus der bestimmte Körperteile und Organanlagen hervorgehen. Bei den meisten Tieren bilden sich im Anschluss an die Furchung drei Keimblätter: äußeres Keimblatt (Ektoderm), aus dem die Haut mit ihren Anhängen, das Nervengewebe und die Sinnesorgane hervorgehen; mittleres Keimblatt (Mesoderm), das die Muskulatur, das Bindegewebe und das Gefäßsystem bildet; inneres Keimblatt (Entoderm), das die Anlagen für Darm und Lunge bzw. Schwimmblase enthält. Embryonalentwicklung.
Wissenschaft
Perfect Timing
Wie entstehen in der Wissenschaft große Durchbrüche? Sicherlich auf viele verschiedene Weisen. Denn schließlich erforscht die Wissenschaft das Unbekannte. Woher soll man also vorher wissen, wie man es im Einzelfall am besten enthüllt. Den einen planbaren Königsweg, der sicher zu einer bestimmten Erkenntnis führt, gibt es folglich...
Wissenschaft
Tanzendes Gold
Licht bringt Elektronen zum Schwingen. Wenn man diesen Effekt geschickt nutzt, könnte das den Wirkungsgrad von Katalysatoren und Solarzellen verbessern – und die Welt dadurch klimafreundlicher machen. von KATJA MARIA ENGEL Normalerweise beschießt Holger Lange seine Proben mit einem Laser. Doch als er sie einmal in einem...