Lexikon
Kịmbern
Cimbern; Zimberngermanisches Volk im nördlichen Jütland; wanderten gegen Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. vielleicht infolge einer Sturmflut aus, zogen zunächst nach Schlesien und Böhmen, dann nach Noricum, wo sie 113 v. Chr. bei Noreia (Neumarkt) ein römisches Heer besiegten. Sie zogen dann westwärts über den Rhein nach Gallien und vernichteten, nachdem ihnen Rom die Bitte um Zuweisung von Land abgeschlagen hatte, drei römische Heere (109, 107 und 105 v. Chr.) und trafen erst bei den Keltiberern in Nordspanien auf Widerstand. Sie vereinigten sich im Gebiet der unteren Seine mit den Teutonen und drangen auf verschiedenen Wegen in Italien ein, wo Rom den Kimbern das Gebiet nördlich des Po überlassen musste. Erst 102 v. Chr. besiegte Marius bei Aquae Sextiae die Teutonen und vernichtete anschließend 101 v. Chr. bei Vercellae die Kimbern.
Wissenschaft
Paradoxe Genome
Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...
Wissenschaft
Geladene Aktivkohle könnte CO₂ einfangen
Weniger Freisetzung ist angesagt, doch im Kampf gegen den Klimawandel könnte auch eine aktive Beseitigung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre sinnvoll sein. Nun hat ein Forschungsteam eine Methode entwickelt, die eine praktikable Beseitigung von Kohlendioxid direkt aus der Luft ermöglichen könnte. Als wiederverwendbarer „...