Lexikon
Kolig
Anton, österreichischer Maler, * 1. 7. 1886 Neutitschein, Mähren, † 17. 5. 1950 Nötsch, Kärnten; 1928–1943 Professor an der Kunstakademie Stuttgart; setzte die Tradition des österreichischen Barocks fort; über 3000 Zeichnungen, ca. 300 Ölbilder; ferner Fresken, Gobelins, Mosaiken (Salzburger Festspielhaus, 1927). Zentralmotiv war der Mensch als Mittelpunkt in vielfarbiger plastischer Darstellung.
Wissenschaft
Paradoxe Genome
Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...
Wissenschaft
Für die Lebenden und die Toten
Kolossale Gräber und Kultstätten dienten der Ahnenverehrung und sind Manifeste der neolithischen Kultur. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Auf einem Hochplateau im Süden Maltas befindet sich der jungsteinzeitliche Tempelkomplex Hagar Qim (stehender Felsen). Hier gibt es keine eckigen Grundrisse und geraden Mauern, wie man es von...