Lexikon

Kuckucke

Cuculidae
weltweit verbreitete Familie schlanker, langschwänziger Kuckucksvögel, bei denen 2 Zehen nach vorn, 2 Zehen nach hinten gerichtet sind. Viele der rund 130 Arten sind Brutschmarotzer: Die Eier werden in die Nester fremder meist nach Ähnlichkeit der Eier sorgfältig ausgesuchter Vogelarten gelegt. Dort werden sie von den Wirtseltern meistens nicht erkannt. Die eigenen Eier oder Jungen der Pflegeeltern werden vom gerade geschlüpften Jungkuckuck auf den Rücken genommen und aus dem Nest geworfen. Sämtliche von den Altvögeln gebrachte Nahrung kommt so dem um ein Vielfaches größeren Brutschmarotzer zugute. Einheimisch ist der gewöhnliche Kuckuck, Cuculus canorus; in Südeuropa lebt der gehaubte Häherkuckuck, Clamator glandarius; die Madenhackerkuckucke oder Anis leben im tropischen Amerika.
Fratzenkuckuck
Fratzenkuckuck
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Kuckuck: Jungtier
Junger Kuckuck
Der junge Kuckuck entwickelt einen so großen Appetit, dass seine Zieheltern - hier ein Teichrohrsänger - kaum genug Raupen und Insekten herbeischaffen können.
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Ani (Kuckuck)
Ani
Der Ani, ein geselliger Kuckuck aus Mittel- und Südamerika, ist gekennzeichnet durch einen Hornkiel auf seinem Schnabel.
Wissenschaft

Gläserne Federn fürs Ohr zum Allaus reinem Glas

Forscher entwickeln einen neuen Detektor für Gravitationswellen – das Einstein-Teleskop. Sein Kernstück sind Sensoren aus purem Glas. von ANDREAS THOSS und PASCAL BIRCKIGT Gravitationswellen sind bizarre Erscheinungen: periodische Verzerrungen von Raum und Zeit, die mit Lichtgeschwindigkeit das Weltall durchziehen – ausgelöst...

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Wissenschaft

The winner takes it all

Völlig überraschend gewann 2001 der Kroate Goran Ivanisevic das bedeutendste Tennisturnier der Welt: die Wimbledon Championships in London. Eigentlich galt Ivanisevic damals als abgeschrieben. Zwar hatte er in den Jahren 1992, 1994 und 1998 dreimal das Wimbledon-Finale erreicht, konnte danach aber kaum noch nennenswerte Erfolge...

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