Lexikon

Latifndien

[
Singular das Latifundium; lateinisch
]
sehr ausgedehnter, im Eigentum einer Privatperson befindlicher Großgrundbesitz. Die Anhäufung von Landbesitz begann im Römischen Reich bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. Begünstigt durch die Verteilung des Gemeindelands, das gepachtet oder besetzt werden konnte, und die Bewirtschaftung mit einer großen Zahl von Sklaven dehnten sich die Latifundien seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. zu Ungunsten der weniger rentabel arbeitenden bäuerlichen Klein- und Mittelbetriebe so aus, dass z. T. ganze Länder in den Händen weniger Großgrundbesitzer waren. Bei allmählichem Mangel an Arbeitskräften verpachtete man Land an kleine Bauern (coloni), die in völlige Abhängigkeit vom Grundherrn gerieten (Kolonat). Im Mittelalter verbreitete sich die Latifundienwirtschaft in ganz Europa. Im Zuge der Kolonialisierung gelangte sie nach Lateinamerika, wo sie heute noch zu finden ist.
Forschung, Stahl
Wissenschaft

Zwölf Stoffe mit Zukunft

In den Forschungslaboren reifen zahlreiche neue Materialien heran – mit verblüffenden Eigenschaften. Eine Chance auf aussichtsreiche Anwendungen.

Der Beitrag Zwölf Stoffe mit Zukunft erschien zuerst auf ...

Atmosphäre
Wissenschaft

Die arbeitende Atmosphäre

Neue Simulationen versuchen die Prozesse in der Atmosphäre mithilfe thermodynamischer Konzepte auf einfache Weise zu bilanzieren. von DIRK EIDEMÜLLER Langsam, aber sicher wird es wärmer auf dem Planeten Erde. In den letzten Jahren hat sich nicht nur die globale Oberflächentemperatur klar messbar erhöht. Auch die...

Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus den Daten der Weltgeschichte

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon