Lexikon

Lüneburger Heide

Landschaft des Norddeutschen Tieflands zwischen Unterelbe und Aller, rund 7200 km2, im Wilseder Berg 169 m; infolge von Rodung, starker Beweidung durch Schafherden sowie durch Abtragung der oberen Humusschicht zum Düngen der Ackerflächen herrschte von der Bronzezeit bis zum 19. Jahrhundert die Heide vor, seitdem Aufforstung mit Kiefern und Fichten sowie Ausdehnung der landwirtschaftlichen Gebiete; Naturpark „Lüneburger Heide“ im Nordwesten und „Südheide“ nördlich von Celle mit Heidekraut, Ginster, Wacholder als typische Vegetation; Erdölgewinnung; Fremdenverkehr.
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