Lexikon
Mapụche
[-tʃe]
südamerikanische Indianer, Hauptgruppe der Araukaner, vor allem in Chile (rund 600 000); ursprünglich Jäger und Sammler, übernahmen von den andinen Hochkulturen Ackerbau und Viehzucht und entwickelten während der Kolonialzeit die Kunst des Silberschmiedens. Sie wurden nach langem Widerstand gegen die europäischen Kolonialisten 1878 und 1882 vernichtend geschlagen, in Reservate umgesiedelt; seit 1973 wegen radikaler Forderungen nach Rückgabe ihres Landes und indianischer Autonomie zunehmender Verfolgung ausgesetzt.
Wissenschaft
Wunderwurzel Yams
In der asiatischen Naturheilkunde bewährt, in afrikanischen Ländern als Grundnahrungsmittel unabdingbar und für Europa verheißungsvoll: Yams zeigt hohes Zukunftspotenzial als alternative Ackerfrucht sowie als medizinischer Rohstoff. Text: TAMARA WORZEWSKI Das Geklacker der Metallkugel im Mörserautomaten übertönt jedes andere...
Wissenschaft
Die verschollenen Schwestern
Die Sonne entstand einst zusammen mit anderen Sternen in einem Sternhaufen. Doch wo sind diese stellaren Geschwister geblieben? von THORSTEN DAMBECK Wüst und leer sei es gewesen und außerdem finster. So soll es der Bibel zufolge zu Anbeginn der Erde gewesen sein. Doch bekanntlich sollte man Bibeltexte nicht allzu wörtlich nehmen...
Weitere Lexikon Artikel
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Abgenabelt
Muscheln in Massen
Wasserstoff ist keine Lösung!
Wie Gas flüssig wird
Grillensaison
»Tun Sie nie etwas im Weltraum, das Sie vorher nicht trainiert haben!«