Lexikon

andne Kultur

in vorspanischer Zeit der Kulturraum, der die Kordilleren und das Küstenvorland von Südkolumbien bis Zentralchile umfasste; noch heute unter indianischen Bauern und Hirten des Hochlands lebendig (Aymará, Ketschua, Mapuche, Uru); die Küstenvölker hingegen sind ausgestorben oder assimiliert (Moche-Kultur). Die andine Kultur zeichnete sich durch eine allgemein hoch entwickelte politische und soziale Ordnung aus; Stein- und Lehmarchitektur, blühendes Kunsthandwerk (älteste Keramikfunde etwa 300 v. Chr.) mit vielseitiger Metallurgie, Terrassenfeldbau und Bewässerungswirtschaft mit zahlreichen Kulturpflanzen, vor allem Bohnen, Kürbisse (seit dem 4. Jahrtausend v. Chr.), später Baumwolle; seit dem 2. Jahrtausend Mais, süßer Maniok, Erdnuss; im Gebirge Kartoffeln und Quinoa (Gänsefußgewächs). Viehwirtschaft Altamerikas: Lamas und Alpakas als Fleisch-, Woll- und Tragtiere, dazu Meerschweinchen, an der Küste Fischfang, Seelöwenjagd und Molluskensammeln. Intensiver, verschieden organisierter Austausch von Produkten eng benachbarter, doch gegensätzlicher Höhen- und Klimazonen (Küste, Hochland, Amazonas-Urwald), Fernhandel, z. T. über See (Balsa). Man unterscheidet: nordandine, zentralandine und südandine Kulturareale.
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Wissenschaft

»Tun Sie nie etwas im Weltraum, das Sie vorher nicht trainiert haben!«

Charlie Duke ist einer der vier noch lebenden Astronauten, die den Mond betreten haben. bild der wissenschaft traf ihn auf der Wissenschaftskonferenz Starmus im armenischen Jerewan. Das Gespräch führte Alexandra von Ascheraden Charlie Duke, seit Beginn des Raumfahrtzeitalters waren nur zwölf Menschen auf dem Mond. Lediglich vier...

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Wissenschaft

Paradoxe Genome

Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...

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