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LEXIKON

Ketschua

[
ˈkɛtʃua
]
Quechua
zum einen der Name für die Staatssprache des Inka-Reichs, zum anderen für die Sprachfamilie der modernen Ketschua-Sprachen; heute vor allem verbreitet in Peru, Bolivien (in beiden Ländern Staatssprache neben Spanisch und Aymará), Ecuador, Kolumbien, Chile und Argentinien; mit knapp 9 Mio. Sprechern (Ketschua-Indianer) die wichtigste existierende und meistgesprochene Indianersprache Südamerikas; Einteilung in die Sprachzweige Ketschua I (Waywash, gesprochen nur in den peruanischen Anden) und Ketschua II (Wampuy), die dann wiederum in Untergruppen zerfallen. Auch amerikanische Sprachen.
Südamerika: Völker und Sprachen
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