Lexikon
amerikạnische Sprachen
die Indianersprachen Nord-, Mittel- und Südamerikas; vor der Europäischen Kolonisation weit verbreitet, heute nur noch in Indianerreservaten von rund 22 Mio. Menschen gesprochen; die meisten Sprachen sind vom Aussterben bedroht, obwohl es umfangreiche Programme zu deren Erhalt gibt; häufige Veränderung der Klassifizierung aufgrund der Vielfalt und Komplexität der Sprachen.
1. Nordamerika (ca. 58 Sprachfamilien): indianische Sprachen Kanadas, der USA und des nördlichen Mexiko mit max. 1 Mio. Sprechern: Na-Déné, Algonkin, Eskimo-Aleutisch, Uto-Aztekisch, Irokesisch, Penuti, Sioux u. a., die nordamerikanischen Sprachen werden vom Englischen verdrängt, die meisten der ursprünglich 300 Sprachen sind ausgestorben; 2. Mittelamerika (ca. 6 Sprachfamilien): überwiegend Sprachen des alten Kulturraums Mesoamerika, d. h. Mexiko und Guatemala: Chibcha, Maya, Misumalpa, Mixe-Zoque, Oto-Mangue (mit Zapotekisch und Mixtekisch), Totonakisch u. a., die mittelamerikanischen Sprachen werden vom Spanischen verdrängt, viele Sprachen sind heute bereits ausgestorben; 3. Südamerika (ca. 30 Sprachfamilien): die wichtigsten Gruppierungen der ca. 600 Sprachen sind Araukanisch, Arawakisch, Chibcha, Karibisch, Ketschua, die Macro-Ge-Familie, Tupí und Tukano. In den drei Gebieten Amerikas gibt es einzelne Sprachen, die sich keiner Sprachfamilie zuordnen lassen; zu diesen sog. isolierten Sprachen gehören in Nordamerika Kutenai, Zuñi u. a., in Mittelamerika Huave, Taraskisch u. a., in Südamerika, wo die meisten der isolierten Sprachen (ca. 90) vorherrschen, das Kaimbé, das Muniche u. a.
Wissenschaft
Weltraumgestützte Solarenergie: Eine gute Idee?
Solarenergie ist eine tolle Sache – wenn da nicht die lästigen Wolken wären. Und die Nächte. Wie wäre es also, wenn man die Solarpaneele nicht auf der Erde, sondern im sonnigen Weltraum installieren würde und die Energie von dort aus zur Erde schickt? Man könnte riesige Solarkraftwerke in einer geostationären Umlaufbahn 36.000...
Wissenschaft
Lockdowns ließen Gehirne von Jugendlichen schneller reifen
Die Lockdowns während der Corona-Pandemie haben unser aller Zusammenleben stark beeinflusst. Von den Kontaktbeschränkungen mit am meisten betroffen waren Kinder und Jugendliche, was sich häufig in psychischen Folgen zeigte. Nun legen Gehirnscans nahe, dass die Lockdowns auch die Gehirnentwicklung von Teenagern verändert haben....
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Schlaf tut not
Immer schön eins nach dem anderen
Die Kinder-Graffiti von Pompeji
Die Schattenpandemie
Start-ups: Heiß auf Kernfusion
Menschen zum Mond