Lexikon

Mathlde

Markgräfin von Tuszien
(Toskana)
seit 1052, * 1046,  24. 7. 1115 Bondeno bei Ferrara; förderte die Reformpläne Papst Gregors VII. und nahm ihn im Investiturstreit 1077 auf ihrem Schloss Canossa auf. Da sie weiterhin die päpstliche Politik, auch mit Truppen, unterstützte, wurde Mathilde 1082 von Heinrich IV. geächtet. Ihren Besitz hatte sie vermutlich 1079 unter Wahrung des freien Verfügungsrechts der Kurie geschenkt. 1111 setzte sie Heinrich V. zum Erben ihres Hausguts ein. Nach ihrem Tod entbrannte ein Streit zwischen Kaiser und Papst um die Mathildischen Güter, bis Friedrich II. 1213 in der Egerer Goldbulle das Recht der Kirche darauf anerkannte.
Pilz, Candida auris
Wissenschaft

Bedrohliche Pilze

Pilzinfektionen breiten sich aus. Was sind die Gründe für das Erstarken wehrhafter Pilze? Und wie lassen sie sich bekämpfen? von SUSANNE DONNER Viele hatten fest gehofft, nach dem Zwischenfall an der Charité würde es hierzulande wieder still um den Hefepilz Candida auris werden. 2021 war der gefürchtete Erreger von einer...

Illustration eines Embryos im sehr frühen Stadium aus nur wenigen Zellen
Wissenschaft

Warum für Embryos das Timing wichtig ist

Während ein neuer Mensch im Mutterleib heranreift, teilen sich seine Zellen immer und immer wieder. Dieser Prozess läuft im Embryo jedoch nicht synchron, sondern mal mehr und mal weniger schnell ab. Lange gingen Forschende davon aus, dass diese Unterschiede im Timing hinderlich sind. Neue Erkenntnisse legen jedoch nahe, dass die...

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