Lexikon
Mathịlde
Markgräfin von Tuszien
(Toskana)
seit 1052, * 1046, † 24. 7. 1115 Bondeno bei Ferrara; förderte die Reformpläne Papst Gregors VII. und nahm ihn im Investiturstreit 1077 auf ihrem Schloss Canossa auf. Da sie weiterhin die päpstliche Politik, auch mit Truppen, unterstützte, wurde Mathilde 1082 von Heinrich IV. geächtet. Ihren Besitz hatte sie vermutlich 1079 unter Wahrung des freien Verfügungsrechts der Kurie geschenkt. 1111 setzte sie Heinrich V. zum Erben ihres Hausguts ein. Nach ihrem Tod entbrannte ein Streit zwischen Kaiser und Papst um die Mathildischen Güter, bis Friedrich II. 1213 in der Egerer Goldbulle das Recht der Kirche darauf anerkannte.
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