Lexikon
Minderwertigkeitsgefühl
in der Individualpsychologie verwendete Bezeichnung, die von A. Adler für das Gesamtgefühl der Unterlegenheit gebraucht wurde, das sich in den zwischenmenschlichen Beziehungen äußert. Nach Adler kann man menschliches Verhalten auf zwei Prinzipien zurückführen: 1. auf das Minderwertigkeitsgefühl, 2. auf das Bemühen des Menschen, dieses Minderwertigkeitsgefühl durch das Streben nach Macht auszugleichen (Kompensation oder auch Überkompensation). Das Minderwertigkeitsgefühl kann nach Adler genetisch (Gefühl der Hilflosigkeit des Kleinkindes gegenüber den Erwachsenen), organisch (körperliche Mängel) oder situationsbedingt (z. B. Misshandlungen des Kindes durch die Eltern) gesehen werden. – Ein Minderwertigkeitskomplex entsteht, wenn das Gefühl der seelischen oder körperlichen Unzulänglichkeit übermächtig wird, von dem Betroffenen aber ins Unterbewusste verdrängt wird. Dadurch wird der normale Ablauf des Denkens und Handelns meist schwer gestört.
Wissenschaft
Wie frühkindlicher Zuckerkonsum unser Erkrankungsrisiko beeinflusst
Hoher Zuckerkonsum ist ein Risikofaktor für zahlreiche chronische Erkrankungen. Doch wie wirkt es sich aus, wenn schon kleine Kinder Zuckerhaltiges zu sich nehmen? Aufschluss geben Daten aus einem einzigartigen natürlichen Experiment: Nach dem Zweiten Weltkrieg rationierte Großbritannien noch bis ins Jahr 1953 den Zucker für die...
Wissenschaft
Schmerzfrei
Schmerzmedikamente sind für viele Menschen am Lebensende eine Erleichterung. Bei chronischen Krankheiten jedoch sind sie mit einer Suchtgefahr verbunden.
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