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„Die Suppe schmeckt super - ehrlich!“

Die Psychologie des Lügens

Käpt’n Blaubär tut es. US-Präsidenten tun es. Und Münchhausen brachte es darin zur Meisterschaft.
Doch auch die Lügenbilanz des Durchschnittsmenschen kann sich, laut einer amerikanischen Studie, sehen lassen: Der lügt in einem ganz alltäglichen 10 Minuten-Gespräch zwei bis drei Mal. Die Gründe hierfür sind vielfältig, aber deutlich geschlechtsspezifisch, denn Frauen lügen anders als Männer.

Mentiologie - die Wissenschaft vom Lügen

„Die Wahrheit zu sagen, wird moralisch überwertet, meint David Nyberg, Philosophie-Professor aus New York.
Denn gegen jede Art von Lügen zu sein, ist „so falsch wie alle Bakterien zu verdammen - inklusive derer, mit denen Wein und Käse hergestellt werden“. Und der deutsche Publizist Henryk Broder vermutet gar das „Ende aller Beziehungen“ für den Fall, dass die Menschen beginnen, sich die Wahrheit ins Gesicht zu sagen.

Das kann der Wiener Lügenforscher und Begründer der Mentiologie (Lehre von der Lüge), Professor Peter Stiegnitz nur unterstreichen.
Der hält Lügen für „gut und richtig“. Beim Lügen sollte jedoch die moralische Grenze - die bewusste Schädigung anderer - nicht überschritten werden. Denn eine Schwindelei hier und da erleichtert das menschliche Zusammenleben und dient der Psycho-Hygiene, also der Pflege der geistig-seelischen Gesundheit, so der Professor.

Offenbar nehmen es aber die meisten Menschen mit der Psycho-Hygiene äußerst genau:
Durchschnittlich zwei bis drei Lügen in einer zehnminütigen Alltagsunterhaltung hat eine US-Studie mit 300 Testpersonen nachgewiesen. Von 150 bis 200 Lügen pro Tag gehen vergleichbare Studien in Deutschland aus.

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Eva Pantleon/Zinoba
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