Lexikon
Montpellier
[
mɔ̃pəˈlje
]südfranzösische Stadt im Languedoc, Hauptstadt der Region Languedoc-Roussillon und des Départements Hérault, unweit der Mittelmeerküste, 248 000 Einwohner; 3 Universitäten und andere Hochschulen, biologisches Forschungszentrum; gotische Kathedrale (14. Jahrhundert), Adels- und Kaufmannspaläste (17./18. Jahrhundert), Parkanlage mit Wasserschloss (18. Jahrhundert) und Aquädukt, botanischer Garten, Sternwarte; Mittelpunkt eines bedeutenden Weinbaugebiets; Herstellung von Großrechnern, Maschinen-, Metall-, Textil-, Elektro-, Nahrungsmittel- und chemische Industrie; Fremdenverkehr.
Wissenschaft
Pflanzen als Biofilter
Forschende reinigen verseuchte Böden und Gewässer etwa mithilfe von Schilfgewächsen. Auf diesem Weg lassen sich gezielt Rohstoffe gewinnen. von CHRISTIAN JUNG Abgelagert in den Böden oder gelöst in den Gewässern der Erde: Weltweit werden riesige Mengen von Substraten an Orten gemessen, an denen sie ein enormes Schadstoffpotenzial...
Wissenschaft
Als dem Mond die Luft ausging
Als der Erdtrabant jung war, peitschten Stürme in einer heißen Atmosphäre über seine geschmolzene Oberfläche. von THORSTEN DAMBECK Die ersten Menschen auf den Mond mussten ihre Luft mitbringen: Neil Armstrong und Buzz Aldrin trugen im Juli 1969 Rucksäcke, die sie mit reinem Sauerstoff versorgten. Höchstens 6,5 Stunden hätten sie...