Gesundheit A-Z
Prostaglandin
Abk. PG, ein Gewebshormon, das im Körper durch das Enzym Zyklooxigenase aus der Arachidonsäure gebildet wird. Zusammen mit den Thromboxanen und Leukotrienen werden Prostaglandine aufgrund ihrer zwanzigteiligen Kohlenstoffkette auch als Eikosanoide bezeichnet. Die einzelnen Prostaglandine wirken am Zielgewebe (Gefäße, glatte Muskulatur, Bronchien usw.) zum Teil entgegengesetzt mit Steigerung und Senkung des Blutdrucks, Beeinflussung der Thrombozytenaggregation, Regulation der Durchblutung, Steuerung der Drüsenfunktionen, Förderung von Entzündungsreaktionen usw. Prostaglandine wirken nur lokal, da sie im Blut innerhalb von Minuten abgebaut werden. Prostaglandin wird zur Geburtseinleitung verwendet. Ein nichtsteroidales Antirheumatikum wirkt, indem es die Prostaglandinsynthese hemmt.
Wissenschaft
Solarzelle statt Ladesäule
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Wissenschaft
Tierischer Gen-Patentklau mit Medizin-Potenzial
In kuriosen Wasser-Wesen steckt offenbar Potenzial für die Medizin: Um Infektionen zu bekämpfen, nutzen Bdelloida-Rädertierchen genetische „Antibiotika-Rezepte“, die sie Bakterien geklaut und für sich angepasst haben, zeigt eine Studie. Da die Substanzen für die Wirkung in einem tierischen Organismus optimiert sind, könnten sie...