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LEXIKON

Nico

eigentlich Christa Päffgen, deutsche Schauspielerin und Sängerin, * 16. 10. 1938 Köln (nach anderen Quellen 15. 3. 1940 oder 1943 Budapest),  18. 7. 1988 Ibiza; begann als Fotomodell, hatte 1959 eine Rolle in Federicos Fellinis „La Dolce Vita“; ging zu Beginn der 1960er Jahre nach London, wo sie durch Vermittlung des Rolling-Stones-Gitarristen Brian Jones ihre erste Single aufnahm; übersiedelte kurz darauf nach New York; wurde dort von Andy Warhol protegiert, der sie zur Sängerin bei Velvet Underground machte (Album: „The Velvet Underground and Nico“ 1967); danach Start einer Solokarriere; wurde mit ihrem dunkel-melancholischen Gesang und ihrer wehmütigen Ausstrahlung zur Pop-Ikone ihrer Zeit; nahm in den 1970er und 1980er Jahren weiterhin Alben auf, erfuhr jedoch aufgrund ihrer Heroinabhängigkeit einen künstlerischen und gesundheitlichen Niedergang; Alben u. a.: „Chalsea Girl“ 1967; “The Marble Index“ 1968; „The End“ 1974; „Drama Of Exile“ 1981; „Camera Obscura“ 1985.
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