Lexikon

Warhol

[
ˈwɔ:hɔl
]
Warhol, Andy
Andy Warhol
Andy, US-amerikanischer Maler und Filmemacher, * 6. 8. 1928 Pittsburgh,  22. 2. 1987 New York; wurde mit Siebdruckserien (Reihungen von Suppendosen, Geldscheinen, Selbstporträts u. Ä.) ein Hauptvertreter der Pop-Art. Seit 1965 malte Warhol nicht mehr. Er filmte zunächst in parodistischem Dokumentarfilmstil (in „Empire“ wird 8 Stunden lang das Empire State Building mit statischer Kamera gefilmt), drehte dann die Sexpersiflage „Blue Movie“ 1968, danach die zunehmend dem kommerziellen Betrieb angepassten Filme „Flesh“ 1968, „Trash“ 1969, „Lamour“ 1970, „Heat“ 1972, „Frankenstein“ 1973, „Women in Revolt“ 1973 mit möglicher gesellschaftskritischer Interpretation. In den 1980er Jahren wandte sich Warhol erneut der Malerei zu. Es entstanden wieder Klischeebilder berühmter Personen. 1985 erschien sein Fotoband „Amerika“.
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