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93 Runden ohne Handschuhe – Geschichte des Schwergewichtsboxens

Die Frühzeit des Boxens reicht bis in die Antike zurück. Die Griechen, die mit bloßen oder bandagierten Fäusten gegeneinander antraten, nahmen den Faustkampf 688 v.Chr. sogar als Diziplin bei den Olympischen Spielen auf. Im alten Rom hat sich die Sportart als Massenspektakel brutalisiert. Mit Haken versehene Bandagen und Dornriemen fügten den Gladiatoren in der Arena schwere Verletzungen zu. Die Kämpfe führten nicht selten zum Tod. Der erste dokumentierte Kampf der Neuzeit fand 1681 in England statt. Der Herzog von Albermarle ließ einen Diener gegen den Meister der Londoner Schlachter-Innung antreten. Mit den sog. Queensberry-Regeln erhielt das Boxen 1867 ein Regelwerk, das im Kern bis heute Anwendung findet. Seither hat der Boxsport an Popularität immer mehr gewonnen, wobei das Interesse der Zuschauer vor allem den größten und schwersten Faustkämpfern galt und gilt: Den Schwergewichtsboxern. In den Worten des schillernden Boxpromotors Don King: “Es gibt nur zwei Gewichtsklassen: das Schwergewicht und alle anderen.

Von Prügelorgien zum Fair Play

Gemäß den Ende des 19. Jahrhunderts eingeführten Queensberry-Regeln erkennt der Ringrichter nach zehn Sekunden Kampfunfähigkeit auf K.o. (Bild: Kampf Joe Frazier (l.) gegen Jimmy Ellis in New York 1970).

Gemäß den Ende des 19. Jahrhunderts eingeführten Queensberry-Regeln erkennt der Ringrichter nach zehn Sekunden Kampfunfähigkeit auf K.o. (Bild: Kampf Joe Frazier (l.) gegen Jimmy Ellis in New York 1970).

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