Lexikon

Przival

Titelheld eines um 12001210 entstandenen Versepos von Wolfram von Eschenbach. Als Vorlage diente der altfranzösische Versroman „Perceval“ von Chrétien de Troyes (um 1180). „Parzival“ ist ein mittelalterlicher Bildungsroman, in dem der Auszug des Ritters nach Abenteuern (Artus-Epik) zur Suche des Menschen nach Gott wird (Gralsepik). Parzival, der zum Gral berufen ist, verfehlt auf der Gralsburg die entscheidende Mitleidsfrage nach dem Leiden des Königs Anfortas. Erst nach langen Irrwegen, auf denen er ohne Gott auszukommen glaubt, überwindet er seine Torheit, Schuld und Zweifel, wird zum christlichen Idealritter und als solcher zum Gralskönig gekrönt. Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ (1882) von R. Wagner.
Käferschnecken
Wissenschaft

Ultraharte Weichtier-Zähne

Sie sind härter als Stahl, widerstandsfähig gegen Abnutzung und wachsen alle paar Tage nach: Diese Eigenschaften machen die Zähne der Käferschnecke nicht nur für die Biologie, sondern auch für die Materialforschung interessant. Eine Studie hat nun aufgedeckt, wie die Meeresweichtiere ihre Zähne mit Hilfe spezialisierter Proteine...

Schimpanse frisst Frucht
Wissenschaft

Vergorene Früchte als Ursprung menschlichen Alkoholkonsums?

Viele Menschenaffen verzehren gerne vergorenes Fallobst. Wie verbreitet dieses Verhalten allerdings ist, ist noch unklar – unter anderem, weil viele Studien nicht zwischen dem Konsum von frisch gepflückten und vom Boden aufgelesenen, potenziell vergorenen Früchten unterscheiden. Ein Forschungsteam schlägt deshalb vor, einen...

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