Lexikon

Pentatnik

[
die; griechisch, „Fünftönigkeit“
]
Bezeichnung für unterschiedliche musikalische Systeme mit 5 Tönen. Bereits in der Antike bekannt, gehören sie heute noch weltweit zum Bestand der Volksmusik. Die halbtonlose (anhemitonische) Pentatonik wird aus einer Folge von 5 Quinten gewonnen, z. B.:
cg da e = c d ega
f cg da = fga c d
Sie besteht aus Ganztönen und Terzen und lässt jeden ihrer Töne als Grundton zu. Hemitonische Pentatonik (mit Halbtönen, z. B. c d esgas) existiert vor allem in Asien in Form sog. Ausgleichsskalen. Als archaische Grundschicht europäischer Musik spielt die Pentatonik noch im Kinderlied sowie in nordeuropäischer Volksmusik eine wichtige Rolle. In der Kunstmusik erfüllt sie entsprechende Funktionen als die populäre Sphäre charakterisierendes Element, z. B. bei G. Mahler. Im Jazz dient sie als ein Grundmodell zur Entwicklung von Improvisationstechniken.
Fischer_NEU_02.jpg
Wissenschaft

Dunkle Dimensionen

An der Universität von Washington haben Physiker begonnen, ein gefeiertes Gesetz von Isaac Newton höchst genau unter die experimentelle Lupe zu nehmen. Gemeint ist der Vorschlag des Engländers, dass die Kraft zwischen zwei massiven Körpern von ihrem Abstand abhängt. In mathematischer Präzision lässt das Gravitationsgesetz die...

Foto eines Säuglings
Wissenschaft

Frühchen: Bessere Hirnentwicklung nach Haut-zu-Haut-Kontakt

Babys brauchen Körperkontakt, um sich gut zu entwickeln. Das gilt insbesondere für Frühchen. Eine Studie deutet nun darauf hin, dass der direkte Haut-zu-Haut-Kontakt mit den Eltern sogar die Gehirnentwicklung der Frühgeborenen positiv beeinflussen könnte. Je länger und öfter ein Frühchen während der ersten Lebenswochen mit Mutter...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon