Lexikon
Pfauen
Pavo2 Arten sehr großer Fasanenvögel. Der vorderindische Blaue Pfau, Pavo cristatus, trägt eine Federkrone auf dem Kopf und im männlichen Geschlecht die mit den typischen „Pfauenaugen“ besetzte goldgrün glänzende Schleppe, die aus stark verlängerten Unterrückenfedern besteht. In der Balz wird sie zu einem Rad aufgerichtet. Der hinterindische Ährenträgerpfau, Pavo muticus, hat ein ähnlich glänzendes Prachtgefieder. Als Ziervogel ist er wenig verbreitet. Pfauen wurden schon bei den ägyptischen Pharaonen als Haustiere gehalten. Sie gelangten über Rom auch an die europäischen Fürstenhöfe; ihr Fleisch galt als Delikatesse. Aus Mutationen sind Weiß- und Schwarzflügelpfauen herausgezüchtet worden.
Pfau
Pfau
© wissenmedia/Johann Brandstetter/Arno Kolb
Pfau
Pfau
Pfau mit zu einem Rad aufgestellten Federn
© wissenmedia/Rita Reiser
Pavoninae
Verbreitung: Indien, Bangladesch
Lebensraum: Wald, Gewässernähe
Maße: Körperlänge 92–122 cm
Lebensweise: lockere Verbände, nach der Brutzeit meist getrennt; ausgiebige
Balz
Nahrung: Pflanzensamen, Früchte, Würmer, Insekten, kleine Wirbeltiere
Zahl der Eier pro Gelege: 5–7
Brutdauer: 28 Tage
Wissenschaft
Schillerndem Vogelgefieder auf der Spur
Vom Kolibri bis zum Paradiesvogel: Vor allem in den Tropen erstrahlen viele Vögel in schillernder Farbenpracht. Nun sind Forschende anhand eines Stammbaums der Vögel mit Bezug zum Vorkommen schillernder Federn dem Ursprung und der Verbreitungsgeschichte dieses strukturellen Farbgebungseffekts nachgegangen. Demnach ist diese...
Wissenschaft
Wie Kohlenstoff Metall-Katalysatoren auf Trab bringt
Metallpartikel wie Silber oder Kupfer können als Katalysatoren chemische Reaktionen beschleunigen. Noch besser tun sie dies in Kombination mit Kohlenstoff: Wenn man Silber-Nanopartikel auf einer Kohlenstoff-Basis platziert, erhält man einen zweihundertfach aktiveren Katalysator, wie Chemiker herausgefunden haben. Solche Effekte...