Lexikon
Pfauen
Pavo2 Arten sehr großer Fasanenvögel. Der vorderindische Blaue Pfau, Pavo cristatus, trägt eine Federkrone auf dem Kopf und im männlichen Geschlecht die mit den typischen „Pfauenaugen“ besetzte goldgrün glänzende Schleppe, die aus stark verlängerten Unterrückenfedern besteht. In der Balz wird sie zu einem Rad aufgerichtet. Der hinterindische Ährenträgerpfau, Pavo muticus, hat ein ähnlich glänzendes Prachtgefieder. Als Ziervogel ist er wenig verbreitet. Pfauen wurden schon bei den ägyptischen Pharaonen als Haustiere gehalten. Sie gelangten über Rom auch an die europäischen Fürstenhöfe; ihr Fleisch galt als Delikatesse. Aus Mutationen sind Weiß- und Schwarzflügelpfauen herausgezüchtet worden.
Pfau
Pfau
© wissenmedia/Johann Brandstetter/Arno Kolb
Pfau
Pfau
Pfau mit zu einem Rad aufgestellten Federn
© wissenmedia/Rita Reiser
Pavoninae
Verbreitung: Indien, Bangladesch
Lebensraum: Wald, Gewässernähe
Maße: Körperlänge 92–122 cm
Lebensweise: lockere Verbände, nach der Brutzeit meist getrennt; ausgiebige
Balz
Nahrung: Pflanzensamen, Früchte, Würmer, Insekten, kleine Wirbeltiere
Zahl der Eier pro Gelege: 5–7
Brutdauer: 28 Tage
Wissenschaft
Wie Mutationen die Pferde zum Reittier machten
Pferde haben unsere Geschichte entscheidend geprägt: Ihre Domestizierung vor etwa 4500 Jahren bedeutete eine Revolution für die menschliche Mobilität, Landwirtschaft und Kriegsführung. Eine Analyse von uralten Pferdegenomen zeigt nun, welche Gene die wilden Pferde zahm und reitbar machten. Dabei spielten seltene, in den...
Wissenschaft
Quantencomputing: Alles nur Hype?
Quantencomputer gehören zu den am meisten diskutierten Zukunftstechnologien. Denn immer wieder heißt es, sie könnten Rechenprobleme lösen, an denen unsere herkömmlichen Computer kläglich scheitern. Doch je weiter die Forschung voranschreitet, desto mehr potenzielle Nutzungsmöglichkeiten lösen sich in Luft auf. Inzwischen komme...