Lexikon
Pheromọne
[
Ektohormonegriechisch
]hormonähnliche Substanzen, die von einem Individuum nach außen abgegeben werden und von einem anderen Individuum gleicher Art wahrgenommen werden, bei dem sie dann eine spezifische Reaktion auslösen. Sie sind in außerordentlich geringen Konzentrationen wirksam. Pheromone sind z. B. die Sexuallockstoffe zahlreicher Insekten, die zur Anlockung der Geschlechter dienen, oder die von der Bienenkönigin ausgeschiedene Substanz, die Arbeiterinnen durch Lecken übernehmen und weitergeben. Solange das Pheromon wirkt, entstehen unfruchtbare Arbeiterinnen; fehlt es, so beginnen die Arbeiterinnen mit der Aufzucht von Königinnen. Ebenfalls durch ein Pheromon der Königin wird der Wabenbau angeregt, während die Produktion von Königinnenzellen zur Aufzucht neuer Königinnen gehemmt wird. Bei den Termiten wird die Ausbildung der Kasten („Arbeiter“, „Soldaten“, Geschlechtstiere) durch Pheromone der Königin ausgelöst. Außerdem können Pheromone Schreck- und Fluchtreaktionen auslösen und zur Markierung von Territorien dienen. Hormon.
Wissenschaft
Die DNA als zweite Geige
„Wir haben das Geheimnis des Lebens gefunden!“ Diesen Jubelschrei soll Francis Crick ausgestoßen haben, als er zusammen mit James Watson im Februar 1953 in eine Kneipe namens „Eagle“ gerannt kam, nachdem das Duo auf die Idee gekommen war, sich die Struktur des Erbmaterials DNA als Doppelhelix vorzustellen. Vermutlich hätte ihnen...
Wissenschaft
Das schwächere Geschlecht
Nein, in obigem Titel sind nicht die Frauen gemeint, sondern die Männer. Wer glaubt, die männliche Stärke könne durch einen Boxkampf bewiesen werden, weil er zeigt, dass die Herren mit dem Y-Chromosom im Schnitt besser zuschlagen können als ihr Gegenüber mit zwei X-Chromosomen, sollte dies besser nochmal überdenken. Meine...