Lexikon
Pheromọne
[
Ektohormonegriechisch
]hormonähnliche Substanzen, die von einem Individuum nach außen abgegeben werden und von einem anderen Individuum gleicher Art wahrgenommen werden, bei dem sie dann eine spezifische Reaktion auslösen. Sie sind in außerordentlich geringen Konzentrationen wirksam. Pheromone sind z. B. die Sexuallockstoffe zahlreicher Insekten, die zur Anlockung der Geschlechter dienen, oder die von der Bienenkönigin ausgeschiedene Substanz, die Arbeiterinnen durch Lecken übernehmen und weitergeben. Solange das Pheromon wirkt, entstehen unfruchtbare Arbeiterinnen; fehlt es, so beginnen die Arbeiterinnen mit der Aufzucht von Königinnen. Ebenfalls durch ein Pheromon der Königin wird der Wabenbau angeregt, während die Produktion von Königinnenzellen zur Aufzucht neuer Königinnen gehemmt wird. Bei den Termiten wird die Ausbildung der Kasten („Arbeiter“, „Soldaten“, Geschlechtstiere) durch Pheromone der Königin ausgelöst. Außerdem können Pheromone Schreck- und Fluchtreaktionen auslösen und zur Markierung von Territorien dienen. Hormon.
Wissenschaft
News der Woche 1.11.2024
Der Beitrag News der Woche 1.11.2024 erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Auch Makaken können Rhythmusgefühl entwickeln
Menschen können den Rhythmus einer Musik wahrnehmen und sich dazu im Takt bewegen. Doch diese Fähigkeit ist nicht auf Menschen und andere Tierarten mit Sprachtalent beschränkt, wie Forschende nun überraschend herausgefunden haben. Demnach können auch Makaken zu einem Beat klatschen, sofern sie vorher entsprechend rhythmisch...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Was Pflanzen zu sagen haben
Gemeinsam stark
Die Furcht vor der Dunkelflaute
Quanten Bullshit
Neue Wege ohne Widerstand
Auf Beutezug im hohen Norden