Lexikon
Polynẹsien
[
griechisch
]das Inselreich Ozeaniens im östlichen Bereich des Pazifischen Ozeans; umfasst die Cook-, Gambier-, Gesellschafts-, Kermadec-, Line-, Marquesas-, Phoenix-, Samoa-, Tokelau-, Tonga-, Tuamotu- und Tubuai-Inseln sowie Neuseeland, Hawaii, die Osterinsel u. a., zusammen 320 000 km2 mit rund 6,1 Mio. Einwohnern. Die größeren Inseln sind vulkanischen Ursprungs, die meisten kleineren bestehen aus Korallenbauten; sie sind z. T. strategisch wichtig als Luft- und Seestützpunkte. Klima und Pflanzenwelt sind mit Ausnahme von Hawaii und Neuseeland tropisch. Die wichtigsten Erzeugnisse sind Kopra, Kakao, Vanille, Zucker, Sisalhanf, Kautschuk und Baumwolle; Fischfang und Fremdenverkehr sind von wachsender Bedeutung.
Wissenschaft
Neue Definition für Adipositas vorgeschlagen
Ob eine Person übergewichtig ist, wird bisher anhand des Verhältnisses von Gewicht und Körpergröße bestimmt. Dieser sogenannte Body-Mass-Index (BMI) berücksichtigt aber nicht die Verteilung des Fettes im Körper und lässt zudem außer Acht, dass beispielsweise auch viel Muskelmasse zu einem hohen Gewicht führen kann. Eine...
Wissenschaft
Müllhalden stoßen mehr PFAS-Chemikalien aus als gedacht
Viele städtische Mülldeponien stoßen regelmäßig „Rülpser“ aus, bei denen Abgase vom Zerfall des Mülls in die Umwelt gelangen. Da auf den Deponien auch Produkte landen, die per- und polyfluorierte Alkylverbindungen – sogenannte PFAS-Chemikalien – enthalten, gelangen mit diesen Ausgasungen der Müllhalden auch diese Schadstoffe in...