Lexikon
Rachịtis
[
englische Krankheitdie; griechisch
]durch Störung des Calcium- und Phosphatstoffwechsels charakterisierte Erkrankung, die auf Vitamin-D-Mangel beruht. Sie führt zu typischen Veränderungen des Skeletts (u. a. Verunstaltung des Brustkorbs [Hühnerbrust] und des Beckens, Verkrümmungen der Beine und der Wirbelsäule). Weitere Anzeichen sind u. a.: schlechtes Gedeihen, Muskelschwäche, Schwitzen am Hinterkopf und Nacken, verspätetes oder ausbleibendes Sitzen- und Stehen- bzw. Gehenlernen, Wachstumsrückstand (rachitischer Zwergwuchs). Besonders gefährdet sind falsch ernährte Säuglinge und Kleinkinder, vor allem in der dunklen Jahreszeit. Zur Behandlung und Vorbeugung dienen daher vitaminreiche Ernährung, Vitamin-D-Präparate und ausreichende Sonnenbestrahlung bzw. Höhensonne, da die Vitamin-D-Bildung in der Haut unter Einwirkung von UV-Licht auf eine Vorstufe erfolgt.
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Der Weg zu den Sternen ist steinig. Doch neue Antriebstechniken sollen die Raumfahrt voranbringen und erstmals langlebige Satellitenmissionen auf sehr tiefen Orbits möglich machen. von DIRK EIDEMÜLLER Es ist eine alte Idee aus der Science-Fiction-Literatur: Raumfahrzeuge, die ihren Treibstoff nicht selbst mitführen, sondern beim...
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