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LEXIKON

Rocky

  • Deutscher Titel: Rocky
  • Original-Titel: ROCKY
  • Land: USA
  • Jahr: 1976
  • Regie: John G. Avildsen
  • Drehbuch: Sylvester Stallone
  • Kamera: James Crabe
  • Schauspieler: Sylvester Stallone, Talia Shire, Burt Young, Burgess Meredith
  • Auszeichnungen: Oscars 1977 für Film, Regie, Schnitt; Golden Globe
Sylvester Stallones Boxer-Märchen »Rocky« trifft den Nerv des amerikanischen Publikums: Nach Jahren der Depression ist der »amerikanische Traum« wieder zum Leben erwacht »Rocky« setzt diesen Traum perfekt in Szene. Das für 960 000 Dollar produzierte B-Movie spielt über 50 Mio. Dollar ein und wird Überraschungssieger bei der 49. Oscar-Verleihung.
»Rocky« erzählt vom Hinterhof-Boxer Rocky Balboa (Sylvester Stallone), der sich in Philadelphia als »Knochenbrecher« für üble Geldeintreiber durchs Leben schlägt. Als der Schwergewichtsweltmeister Apollo Creed zur 200 Jahr-Feier der USA aus Publicity-Gründen gegen einen Unbekannten boxen will, fällt die Wahl zufällig auf Rocky. Der erkennt seine Chance, trainiert wie besessen und schafft es schließlich, gegen den Champion 15 Runden lang zu bestehen. Auch wenn er nach Punkten verliert, ist Rocky doch der Held des Tages.
So wie sein Rocky boxt sich auch Sylvester Stallone mit diesem Film nach oben. Der unbekannte Schauspieler hatte sein autobiografisch gefärbtes Drehbuch nur unter der Bedingung verkauft, selbst die Hauptrolle zu bekommen. Stallone lässt bis 1990 vier weitere »Rocky«-Filme folgen, die jedoch zunehmend schlechter werden.
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