Lexikon

Schwitters

Kurt, deutscher Maler, Grafiker, Bildhauer und Dichter, * 20. 6. 1887 Hannover, † 8. 1. 1948 Ambleside (England); 1909–1914 an der Dresdner Akademie, begründete ab 1919 in Hannover eine eigene Dada-Richtung mit Collagen aus zufällig gefundenem Altmaterial aller Art („Merz-Kunst“, so genannt nach den verwendeten Ausrissen von Anzeigen der „Commerz- und Handelsbank“); gab 1923–1932 die Zeitschrift „Merz“ heraus, beteiligte sich an Ausstellungen der Dada-Bewegung und arbeitete lebenslang an architektonischen Projekten, den an eine Assemblage erinnernden „Merz-Bauten“ (in Hannover und Norwegen durch den Krieg zerstört); emigrierte 1935 nach Norwegen, 1940 nach England. In seinen Gedichten löst er Worte zu Klängen und Lauten auf, um damit spielerisch neue, assoziative Gebilde zu schaffen („Anna Blume“ 1919, „Ursonate“ 1921–1932).
Hydrothermalquel len in 860 Metern Wassertiefe im Menez Gwen Hydrothermalfeld südwestlich der Azoren.
Wissenschaft

Ozeane als Quelle des Lebens

Die Urzelle Luca könnte sich in der Tiefsee entwickelt haben. Forscher sind im Labor geochemischen Reaktionen auf der Spur, die am Rande heißer Schlote in der Tiefsee stattgefunden haben könnten. Von RAINER KURLEMANN Wer den Beginn allen Lebens auf der Erde verstehen will, muss tief ins Meer eintauchen. Viele Wissenschaftler sind...

Alien_computer._Artwork_of_a_hypothetical_alien_life_form_in_the_shape_of_an_intelligent_computer_orbiting_a_parent_star.
Wissenschaft

Neutrinos von den Nachbarn

Geisterteilchen und Gravitationswellen: Sind sie die Signalträger und Uhren von Superzivilisationen? von RÜDIGER VAAS Es ist kein Zufall, dass die Suche nach außerirdischen Intelligenzen (SETI) im Bereich der elektromagnetischen Strahlung begann. Denn auch eine Fahndung nach dem ganz Fremden setzt ein Vorstellungsvermögen von dem...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon