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LEXIKON

Stckholm

Hauptstadt und Residenzstadt von Schweden, Verwaltungssitz der schwedischen Provinz (Län) Stockholm (7169 km2, 1,9 Mio. Einwohner), an der Mündung des Mälaren in die Ostsee, 783 000 Einwohner, als Agglomeration 1,7 Mio. Einwohner; die Altstadt Gamla Stan liegt auf der Insel Stadsholmen, umgeben von den Inseln Riddar- und Helgeandsholmen sowie von den moderneren Stadtteilen auf Norr-, Öster-, Södermalm und Kungsholmen; königliches Schloss (17./18. Jahrhundert), Riddarholmskirche (13. Jh.; Grabstätte der schwedischen Könige), Deutsche Kirche (Tyska kyrkan) u. a. bedeutende Kirchenbauten, Friedhof Skogskyrkogården (Weltkulturerbe seit 1994), Reichstag u. a. Regierungsgebäude; Universität (1877), technische u. a. Hochschulen, Akademien (für Musik, Kunst u. a.), Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften, Bibliotheken; Sitz der Nobelstiftung; Theater, Oper, Museen (Freilichtmuseum Skansen, Wasamuseum u. a.); Kulturstadt Europas 1998; Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten; Finanzzentrum, Börse; Maschinen- und Schiffbau, Erdölraffinerien, Metall-, Papier-, Holz-, Leder-, Lebensmittel-, Textil-, Elektroindustrie, pharmazeutische und chemische Industrie, Kommunikationstechnologie, Druckereien und Verlage; U-Bahn; Tourismus; Verkehrsknotenpunkt, bedeutender Ostseehafen, internationaler Flughafen Arlanda. Die Friedensschlüsse von Stockholm 1719/20 beendeten den Nordischen Krieg zwischen Schweden einerseits und Dänemark, Hannover (Großbritannien), Preußen und Russland andererseits.
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