Lexikon

Stottern

Sprechstörung, bei der der Redefluss immer wieder durch Stocken vor einem Wort oder einem Buchstaben unterbrochen wird. Zwei Formen können unterschieden werden: Beim sog. tonischen Stottern ist das Sprechen zeitweise blockiert und ein Wort kann nicht artikuliert werden. Dem liegt eine länger anhaltende Verkrampfung der Sprechmuskulatur zugrunde. Beim sog. klonischen Stottern werden Buchstaben oder Wortelemente mehrfach wiederholt. Dabei zieht sich die Sprechmuskulatur sehr rasch hintereinander zusammen. Beide Formen können auch kombiniert auftreten und im Übrigen kann sich Stottern individuell auf sehr unterschiedliche Weise äußern. Im männlichen Geschlecht tritt das Stottern etwa fünfmal häufiger auf als im weiblichen Geschlecht. Es gibt verschiedene Theorien zu den möglichen Ursachen des Stotterns und dementsprechend gibt es eine Vielzahl von Therapiemöglichkeiten auf psychologischer, logopädischer und pädagogischer Basis, die individuell kombiniert werden müssen. Nicht behandlungsbedürftig ist das zeitlich begrenzt auftretende temporäre Stottern bei Kindern im Vorschulalter, die oft schneller denken, als sie sprechen können. Diese Form des Stotterns verliert sich normalerweise von selbst.
Squamellaria
Wissenschaft

Diese Pflanze macht Feinde zu Nachbarn

In der Natur leben verschiedene Arten oft eng zusammen – doch nicht immer geht es dabei friedlich zu. Gerade unter Ameisenkolonien können schnell blutige Kämpfe entbrennen. Anders jedoch auf Fidschi: Hier beherbergt die tropische Pflanze Squamellaria bis zu fünf verschiedene Ameisenkolonien unter einem Dach – und das ohne, dass...

forschpespektive_NEU.jpg
Wissenschaft

Die Gollums der Wissenschaft

Wer J.R.R. Tolkiens Jahrhundert-Trilogie „Herr der Ringe“ gelesen hat, der weiß: Die Figur Gollum ist ekelerregend hässlich. Wer Gollum zudem in der Verfilmung des Werkes gesehen hat, wird diesem Urteil umso mehr zustimmen. Doch Hässlichkeit ist vielleicht nicht einmal sein größtes Defizit, denn obendrauf kommt noch sein...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon