Lexikon
Studiengebühren
Abgabe, die während des Studiums von Studenten zusätzlich zu den Pflichtbeiträgen (Verwaltungskostenbeitrag, Semesterticket u. a.) zu entrichten ist; ermöglicht 2005 durch Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das den im Hochschulrahmengesetz festgelegten Grundsatz der Gebührenfreiheit des Studiums für nichtig erklärte und die Entscheidung darüber den Ländern übertrug; seitdem in 8 Bundesländern eingeführt mit einem Semesterbetrag von bis zu 500 Euro. Daneben werden von einigen Bundesländern Langzeitstudiengebühren (500–800 Euro pro Semester) für ein deutliches Überschreiten der Regelstudienzeit erhoben. Studiengebühren gibt es u. a. seit jeher in den USA, ferner in den meisten Staaten der Europäischen Union.
Wissenschaft
»PFAS haben hormonähnliche Effekte«
Ewigkeitschemikalien sind überall. Welches Risiko sie für die menschliche Gesundheit darstellen, berichtet Ana Zenclussen. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Wie gelangen Chemikalien in den menschlichen Körper? Unabhängig davon, wie gesund wir versuchen zu leben, können wir uns Chemikalien nicht entziehen. Wir nehmen sie auf...
Wissenschaft
Die grüne Stadt von morgen
Hitze und Starkregen machen Stadtbewohnern zunehmend zu schaffen. Planer reagieren mit natürlicher Aufrüstung: bepflanzte Dächer und urbane Wälder. von HARTMUT NETZ Es ist kurz nach vier am Nachmittag des 27. Juli 2016, als die Feuerwehr für Berlin den Ausnahmezustand ausruft. Die Gewitterfront, die die Stadt am Nachmittag...