Lexikon
Süßgräser
Poaceae; Gramineaeeinzige Familie der zu den Monokotyledonen gehörenden Ordnung der Echten Gräser (Graminales, Poales); mit rund 4000 Arten sind die Süßgräser über die ganze Erde verbreitet. In der Regel krautige Pflanzen mit stielrunden, in Knoten (Nodien) und Glieder (Internodien) gegliederten Stängeln (Halmen). Die zweizeilig angeordneten Blätter bestehen aus einer Blattscheide, die den Stängel umfasst, und aus einer langen, schmalen Spreite; sie werden unterteilt in Blattgrund mit Blatthäutchen und Blattspreite. Die Grasblüte ist der Windbestäubung angepasst. Ein Ährchen kann aus einer oder mehreren Blüten bestehen. In jedem Fall wird das Ährchen von zwei Hüllspelzen eingeschlossen. Die Spelzen sind häufig begrannt, d. h., sie tragen auf dem Rücken oder an der Spitze eine steife Borste, die Granne. Die Blütenstände der Süßgräser sind entweder Ähren, Rispen oder Ährenrispen; man unterscheidet entsprechend: Rispen-Gräser (z. B. Rispengras, Honiggras), Ähren-Gräser (z. B. Quecke, Lolch) und Ährenrispen-Gräser (z. B. Ruchgras). Zu den Süßgräsern gehören die Getreidepflanzen und zahlreiche andere Nutzgräser.
Gerste: Ähren
Gerste: Ähren
Gerste, die zur Gattung der Süßgräser gehört, ist seit ältester Zeit (wahrscheinlich Jungsteinzeit) bekannt und heute in aller Welt verbreitet.
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Tobias Erb
(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.
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