Lexikon

Tagelied

eine Gattung des Minnesangs, Illusionsdichtung; schildert den fiktiven Abschied eines Ritters von der geliebten Dame am frühen Morgen. Das Paar wird von einem Vogel oder vom Ruf des Wächters aufgeweckt. Es folgt eine schmerzliche Trennung und die Klage der zurückgebliebenen Frau. – Vorbild des Tagelieds war die Alba der provenzalischen Troubadours. Das erste mittelhochdeutsche Tagelied ist (wahrscheinlich) von Dietmar von Aist überliefert (um 1170). Es folgen Lieder von Heinrich von Morungen und Wolfram von Eschenbach. Im Spätmittelalter wurde das Tagelied gelegentlich parodistisch nachgeahmt (Oswald von Wolkenstein).
Galaxien
Wissenschaft

Der vermessene Himmel

Unsere kosmische Adresse: Der Galaxiensuperhaufen Laniakea und was dahinter kommt. von RÜDIGER VAAS Auch Astronomen – und angesichts des funkelnden Sternenhimmels vielleicht ganz besonders sie – haben einen Sinn für Poesie. „Die Stellung des Menschen im Weltall. „In den alten Zeiten, als das Wünschen noch half“, wie es im Märchen...

Wissenschaft

Im Lithium-Rausch

Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Feldspat, Quarz und Glimmer – die drei vergessʼ ich nimmer!“ Dieser Erdkunde...

Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon