Lexikon
Tauwetterperiode
die Zeit relativer Liberalisierung in der Sowjetunion und den Ostblockländern nach Stalins Tod (1953); benannt nach dem Roman „Tauwetter“ von I. Ehrenburg (1954–1956, deutsch 1957). Hauptkennzeichen: Lockerung der Parteikontrolle, vor allem auf kulturellem Gebiet; Rehabilitierung verfemter Politiker, Intellektueller und Künstler. Ab 1956 kam es zu erneuten Einschränkungen der Freiheit. Die Tauwetterperiode endete endgültig mit dem Sturz Chruschtschows 1964.
Wissenschaft
Entscheidend ist, was hinten rauskommt
Es ist Sommer, unser Essen wird immer bunter, Obst und Gemüse übertreffen sich in ihrer Farbenpracht, und die Tafeln auf Grillfesten wirken wie barocke Gemälde. Wir lassen es uns schmecken, verdauen die Köstlichkeiten und scheiden aus, was übrig bleibt. Währenddessen passiert allerdings etwas Bemerkenswertes: denn egal wie...
Wissenschaft
Flüchtige Dogmen
Warum werden in der Biologie immer wieder Dogmen aufgestellt – und meist auch wieder gebrochen? Schließlich kommt der Begriff „Dogma“ historisch aus Theologie und Philosophie und bezeichnet vornehmlich eine – meist „von oben“ – beschlossene oder gar verordnete grundsätzliche Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich...
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