Lexikon
Thọrium
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das; nach dem Gott Thor
]Symbol Th, glänzendes, graues, weiches, vierwertiges Schwermetall, Atommasse 232,0381; Ordnungszahl 90, Dichte 11,7, Schmelzpunkt 1827 °C; wird aus Monazitsand gewonnen; 232Th (Halbwertszeit 1,42 · 1010 Jahre) ist der Ausgangspunkt einer radioaktiven Zerfallsreihe (Radioaktivität); das Oxid (ThO2) wurde mit Ceroxid zur Herstellung von Glasglühstrümpfen verwendet. Thorium erhöht als Legierungsbestandteil die Zunder- und Warmfestigkeit metallischer Werkstoffe (elektrische Kontakte, Strahltriebwerke). Weiterhin wird Thorium als Zusatz zu Mischkatalysatoren verwendet (z. B. Ammoniaksynthese). In Brüterreaktoren dient Thorium zur Herstellung von Uran-233 (Neutroneneinfang und anschließender Zerfall in 233U).
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