Lexikon

Turkmenistan

Natur und Klima

Turkmenistan.sgm
Offizielle Bezeichnung:
Turkmenistan
KFZ-Kennzeichen:
TM
Fläche:
488 100 km2
Einwohner:
5,1 Millionen
Hauptstadt:
Aschchabad
Zeitzone:
Mitteleuropäische Zeit +4 Stunden
Amtssprache(n):
Turkmenisch
Staatsform:
Präsidiale Republik
Nationalfeiertag:
27.10.
Währung:
1 Turkmenistan-Manat = 100 Tenge
Der größte Teil des mittelasiatischen Landes ist Flachland; die tiefste Stelle im Nordwesten liegt 81 m unter dem Meeresspiegel. Mehr als 85% der Landesfläche werden von Wüsten und Trockensteppen eingenommen. Den gesamten zentralen Teil bildet die 300 000 km2 große Sand- und Geröllwüste Karakum („schwarzer Sand“), die Teil des Tieflandes von Turan ist. Im Westen greift der Kara-Bogas-Gol tief ins Land, eine flache Bucht am Ostufer des Kaspischen Meeres mit hohem Salzgehalt (34%). Seit 1980 ist sie durch einen Damm abgeriegelt, um ein weiteres Absinken des Wasserspiegels des Kaspischen Meeres zu verhindern. Im Süden steigen an der Grenze zu Iran die Ausläufer des stark erdbebengefährdeten Koppeh Dagh auf über 2000 m an. Die höchste Erhebung des Landes bildet im äußersten Osten mit 3139 m ein Ausläufer des Gissargebirges.
Das Klima ist extrem kontinental, heiß und trocken. In der Karakum und am Kaspischen Meer fallen weniger als 100 mm Niederschläge im Jahr. Die Winter sind kalt, im Sommer steigen die Temperaturen dagegen nicht selten auf 45 °C.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Vom Altertum bis zur russischen Eroberung
    2. 20. und 21. Jahrhundert
Bus
Wissenschaft

Ein Omnibus ohne Fahrer

Lebenswerte, grüne Städte und Regionen benötigen einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr. Doch dafür gibt es nicht genug Fahrer. Eine Alternative sind autonom fahrende Busse, Lkw und Shuttle-Fahrzeuge. Vielversprechende Projekte gibt es bereits. von ULRICH EBERL Auf den ersten Blick haben die Städte Tallinn und Seoul nicht...

Wissenschaft

»Ein Großteil der Moore ist renaturierbar«

Über Herausforderungen bei der Wiedervernässung von Moorflächen berichtet Tobias Witte vom BUND im Interview. Das Gespräch führte OLIVER ABRAHAM Herr Witte, wie steht es um die Moore in Deutschland? Heute gibt es in Deutschland noch rund 1,8 bis 1,9 Millionen Hektar Moorfläche, ursprünglich lag die Zahl aber deutlich höher. Wie...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon