Lexikon
Tuschmalerei
in China, Japan und Korea verbreitete Maltechnik mit feinem Haarpinsel und Tusche, die in gepressten Stücken gehandelt und vor dem Gebrauch mit Wasser auf einem Tuschereibstein zermahlen und gemischt wird. In engem Kontakt mit der Kalligraphie blieb die Tuschmalerei zwar eine die Linien betonende Kunst, doch wurden Abstufungen von hellem Grau bis zu tiefem Schwarz durch das Lavis ermöglicht, welches weder Korrekturen noch vorbereitende Skizzen erlaubt. Neben Porträts (vor allem von Priestern) war die Landschaftsdarstellung bevorzugtes Thema, das bereits im 11.–13. Jahrhundert in China vollendet gestaltet wurde und das der Tuschmalerei in Korea und insbesondere in Japan wichtige Impulse gab.
Wissenschaft
Verbreitungsgebiete von Waldpflanzen verschieben sich westwärts
In Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen verschiebt sich das Verbreitungsgebiet zahlreicher Arten. Eine Studie zeigt nun anhand von 266 Waldpflanzen, dass dabei nicht der Klimawandel die Hauptrolle spielt. Stattdessen hat offenbar der sich verändernde Stickstoffgehalt des Bodens einen größeren Einfluss. Passend zur...
Wissenschaft
KI-Sprachmodell analysiert und entwirft DNA-Sequenzen
Mit einem Wortschatz von lediglich vier Buchstaben kodiert die DNA in Millionen von Basenpaaren die genetische Information. Diese „Sprache des Lebens“ hat nun ein neues KI-Modell gelernt, das nach dem gleichen Prinzip funktioniert wie große Sprachmodelle. Das Modell namens Evo wurde mit 2,7 Millionen Genomen von Bakterien und...