Lexikon

Volksbuch

im weiteren Sinne jedes populäre Buch; im engeren Sinne Lesestoffe (Romane, Legenden-, Historien- und Schwankbücher) des 16. und 17. Jahrhunderts, die auf älteren Traditionen beruhen, z. B.: Fortunatus, Herzog Ernst, Dr. Faust, Genoveva, die Schildbürger, Till Eulenspiegel. Der Begriff Volksbuch in diesem Sinn ist fragwürdig, da die Zahl der zeitgenössischen Leser sehr gering war; sie stieg nennenswert erst im 19. Jahrhundert. Jetzt aber waren es häufig keine Bücher, sondern Lesestoffe geringeren Umfangs (Heftchen, Kalender, Traktate), die populär wurden. Heute macht die Heftchen- und Kioskliteratur einen großen Teil der populären Lesestoffe aus, für die sich die wertende Bezeichnung Trivialliteratur eingebürgert hat.
Wissenschaft

Aus alten Zellen wird neuer Rohstoff

Schreddern, ätzen, schaben: Ein Bündel von Techniken soll dafür sorgen, dass sich ausgediente Solarzellen recyceln lassen – und nicht mehr wie bislang meist einfach im Müll landen. von KATJA MARIA ENGEL Noch ist viel freie Fläche zu sehen. Am Stadtrand von Münster baut die Firma Reiling PV-Recycling gerade ein Kompetenzzentrum...

Wissenschaft

Schillerndem Vogelgefieder auf der Spur

Vom Kolibri bis zum Paradiesvogel: Vor allem in den Tropen erstrahlen viele Vögel in schillernder Farbenpracht. Nun sind Forschende anhand eines Stammbaums der Vögel mit Bezug zum Vorkommen schillernder Federn dem Ursprung und der Verbreitungsgeschichte dieses strukturellen Farbgebungseffekts nachgegangen. Demnach ist diese...

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