Lexikon
Volksbuch
im weiteren Sinne jedes populäre Buch; im engeren Sinne Lesestoffe (Romane, Legenden-, Historien- und Schwankbücher) des 16. und 17. Jahrhunderts, die auf älteren Traditionen beruhen, z. B.: Fortunatus, Herzog Ernst, Dr. Faust, Genoveva, die Schildbürger, Till Eulenspiegel. Der Begriff Volksbuch in diesem Sinn ist fragwürdig, da die Zahl der zeitgenössischen Leser sehr gering war; sie stieg nennenswert erst im 19. Jahrhundert. Jetzt aber waren es häufig keine Bücher, sondern Lesestoffe geringeren Umfangs (Heftchen, Kalender, Traktate), die populär wurden. Heute macht die Heftchen- und Kioskliteratur einen großen Teil der populären Lesestoffe aus, für die sich die wertende Bezeichnung Trivialliteratur eingebürgert hat.
Wissenschaft
Nicht-invasive Elektrostimulation hilft
Schädigungen des Rückenmarks führen dazu, dass Betroffene Teile ihres Körpers nicht mehr bewegen und spüren können – je höher die Verletzung, desto weitreichender die Lähmungen. Ins Rückenmark implantierte Elektroden können helfen, die Funktionen teilweise wiederherzustellen. Doch es geht auch nicht-invasiv: Eine klinische Studie...
Wissenschaft
Der Ursprung der Ozeane
Himmelsstein: Am 9. Juni 1952 schlug ein 107 Kilogramm schwerer Steinbrocken aus dem All in der kanadischen Provinz Alberta in einem Weizenfeld bei dem Weiler Abee ein. Es ist der größte bekannte Enstatit-Chondrit. Diese seltene Art von Steinmeteoriten wurde nach dem darin nachweisbaren Mineral Enstatit benannt, einem...