Wahrig Herkunftswörterbuch
Kralle
der Ausdruck stammt aus dem 16. Jh. und geht wahrscheinlich auf die
idg.
Wurzel *ger– „biegen, winden“ zurück; die Ausgangsbedeutung wäre somit „die Gebogene, Gekrümmte“; die Ableitung krallen
ist seit dem 17. Jh. bezeugt und geht auf mhd.
krellen „kratzen“ zurück, das seinerseits zu der althochdeutschen Form von Kralle gebildet wurde
Wissenschaft
Die letzte Revolution – und die nächste
Der wissenschaftliche Fortschritt ist weder kontinuierlich noch konstant. In jüngerer Zeit scheint er sogar zu stagnieren. Ist die Kosmologie eine Ausnahme? von RÜDIGER VAAS Trotz enormer Anstrengungen und Mittel – Arbeitszeit, Geld, Technik, Rechenkapazitäten und so weiter – haben die Zahl und Rate fundamentaler neuer Einsichten...
Wissenschaft
Auf den Geschmack gekommen
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