Wahrig Herkunftswörterbuch
Kralle
der Ausdruck stammt aus dem 16. Jh. und geht wahrscheinlich auf die
idg.
Wurzel *ger– „biegen, winden“ zurück; die Ausgangsbedeutung wäre somit „die Gebogene, Gekrümmte“; die Ableitung krallen
ist seit dem 17. Jh. bezeugt und geht auf mhd.
krellen „kratzen“ zurück, das seinerseits zu der althochdeutschen Form von Kralle gebildet wurde
Wissenschaft
Fingerabdrücke im Blut
Forschende durchleuchten Blutproben mit Laserlicht und suchen darin nach frühen Hinweisen auf Erkrankungen wie Diabetes oder Lungenkrebs. von THOMAS BRANDSTETTER Blut ist komplex: Die Zusammensetzung der unzähligen verschiedenen Biomoleküle, die sich dort tummeln, birgt allerlei interessante Hinweise auf den aktuellen...
Wissenschaft
Der heilige Ring
Auf der Schwelle vom Neolithikum zur Bronzezeit befand sich im heutigen Sachsen-Anhalt ein wichtiges religiöses Zentrum – ein Ringheiligtum von beachtlichen Ausmaßen, erbaut von den Glockenbecherleuten, die ab 2400 v. Chr. hierher eingewandert waren. von DAVID NEUHÄUSER Vor rund 7.500 Jahren begannen Menschen in Mitteleuropa mit...