Lexikon
Xẹnophon
griechischer Schriftsteller, * um 426 v. Chr. Athen, † um 355 v. Chr.; Schüler des Sokrates, dem er in den Schriften „Apologie“ (Verteidigungsrede des Sokrates), „Symposion“, „Apomnemoneumata“ ein Denkmal setzte. Die 7 Bücher Anabasis schildern den Rückzug des im Dienst des Kyros stehenden griechischen Söldnerheeres nach der Niederlage bei Kunaxa gegen Artaxerxes II. Eine Fortsetzung zur Geschichte des Thukydides gab er in der „Hellenika“. In der „Erziehung des Kyros“ entwarf Xenophon das Bild eines Idealstaats.
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