Lexikon
Xẹnophon
griechischer Schriftsteller, * um 426 v. Chr. Athen, † um 355 v. Chr.; Schüler des Sokrates, dem er in den Schriften „Apologie“ (Verteidigungsrede des Sokrates), „Symposion“, „Apomnemoneumata“ ein Denkmal setzte. Die 7 Bücher Anabasis schildern den Rückzug des im Dienst des Kyros stehenden griechischen Söldnerheeres nach der Niederlage bei Kunaxa gegen Artaxerxes II. Eine Fortsetzung zur Geschichte des Thukydides gab er in der „Hellenika“. In der „Erziehung des Kyros“ entwarf Xenophon das Bild eines Idealstaats.
Wissenschaft
Flüchtige Dogmen
Warum werden in der Biologie immer wieder Dogmen aufgestellt – und meist auch wieder gebrochen? Schließlich kommt der Begriff „Dogma“ historisch aus Theologie und Philosophie und bezeichnet vornehmlich eine – meist „von oben“ – beschlossene oder gar verordnete grundsätzliche Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich...
Wissenschaft
Flutkatastrophe im Ahrtal hätte noch schlimmer ausfallen können
Vor fast genau vier Jahren, in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021, raste infolge von Starkregen eine riesige Flutwelle durch das Ahrtal und andere Flusstäler im westlichen Mitteleuropa. In den Wassermassen kamen fast 200 Menschen ums Leben. Doch es hätte noch schlimmer kommen können, zeigt eine neue Studie. So hätte es noch...