Gesundheit A-Z
Hämorrhoiden
knotenförmige, krampfadernartige Erweiterungen der Arterien (Arteria rectalis superior) und Venen (Vena rectalis superior) im Rektum auf dem Boden einer Bindegewebsschwäche, die durch Pressen bei Patienten mit chronischer Verstopfung zunimmt. Anfangs sind die Hämorrhoiden nur bei der Mastdarmspiegelung zu erkennen und führen zu Blutbeimengungen beim Stuhlgang, Juckreiz, aber noch nicht zu Schmerzen. Bei Größenzunahme der Hämorrhoiden werden sie am After sichtbar und fallen beim Pressen nach außen vor. Dann treten vermehrt Schmerzen und Stuhldrang auf, möglicherweise begleitet von Geschwürbildung, Abszessen oder Thrombosen. Die Behandlung besteht anfangs in der Gabe von entzündungs- und schmerzhemmenden Salben und einer Umstellung der Ernährung, die zu weichem Stuhl führt, insbesondere bei chronischer Verstopfung. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, werden die Hämorrhoiden mittels verschiedener Verfahren (Gummibandligatur, Sklerosierung, Infrarotkoagulation, Kryotherapie) verödet, in schweren Fällen operativ entfernt.
Wissenschaft
Fortschritt durch Abtritt
Max Planck schrieb in seiner wissenschaftlichen Selbstbiografie den Satz: „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von...
Wissenschaft
Eine Gesundheit für alle
Eine neue Forschungsrichtung ruft dazu auf, die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen, ja sogar des Planeten zusammen zu betrachten. von SUSANNE DONNER Lange vor der Corona-Pandemie hatten Wissenschaftler gewarnt, die Krankheitsausbrüche bei Tieren und Menschen aufgrund von neuen Erregern würden sich häufen. Viren, die...
