Gesundheit A-Z
Liquordruck
Druck, den der Liquor cerebrospinalis auf die Hirnventrikel und die äußeren Liquorräume (Subarachnoidalraum) ausübt. Der Liquordruck wird über eine in die äußeren Liquorräume eingeführte Hohlnadel gemessen, mit der man auch Liquor entnehmen kann. Bei einem krankhaften Anstieg des Liquordrucks steigt der Hirndruck an und führt zu teils ausgeprägten Funktionsstörungen des Nervensystems, z. B. infolge einer gestörten Liquorzirkulation. Eine Liquordrainage sorgt für Druckentlastung. Auch Hirndruck, Hydrocephalus.
Wissenschaft
»Mit einer optischen Uhr lassen sich feine Höhenunterschiede ermitteln«
Tanja Mehlstäubler entdeckte als junge Forscherin, wie präzise sich mit laser-gekühlten Atomen die Zeit messen lässt. Diese Technik entwickelt sie nun weiter. Das Gespräch führte Nikolaus Fecht Frau Professor Mehlstäubler, was hat Sie zur Miniaturisierung von Atomuhren motiviert? Während meiner Postdoc-Zeit in Paris arbeitete ich...
Wissenschaft
Wie lassen sich beschädigte Stahlbrücken reparieren?
Wenn eine Brücke aus Stahlfachwerk beschädigt wird, stürzt sie nicht zwangsläufig komplett ein. Stattdessen kommt es auf die Lage der Schäden und die Reaktion der verbleibenden Bauteile an, wie Forschende ermittelt haben. Sofern nach dem Schaden bestimmte Stahlträger verdreht und verbogen werden, kann die vermehrte Traglast auf...