Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
entlehnen
ent|leh|nen 1.
〈selten〉
sich leihen;
ein Buch aus einer Bibliothek e.
2.
übernehmen und den eigenen Sprachformen angleichen oder (in der Bedeutung) dem Bedarf anpassen;
das Wort „Meister“ ist dem Lateinischen entlehnt; der Ausdruck „jmdm. durch die Lappen gehen“ ist der Jägersprache entlehnt; das Wort „rasant“ ist dem Bereich der Technik entlehnt
Wissenschaft
Leises Wetter kann auch stürmisch sein
Auf dem Mars ziehen Eiswolken über die Krater und Staubteufel wirbeln auf. Sie verraten, wie lebendig die Atmosphäre des Roten Planeten ist. von KAI DÜRFELD Ein hauchdünner Schleier aus Eis liegt über dem Kraterrand. Die Landschaft ist erstarrt, ein Relief aus Sand und Stein – und regungsloser Stille. Doch weit oben, hoch über...
Wissenschaft
„Waffen waren bei Olympia verboten“
Der olympische Friedensgedanke ist ein historisches Vermächtnis der griechischen Antike an die Neuzeit – oder? Der Olympiahistoriker Stephan Wassong räumt mit einigen Missverständnissen auf. Das Gespräch führte ROLF HESSBRÜGGE Herr Prof. Wassong, alle paar Jahre beschwört die Welt den „olympischen Frieden“, den es aber nie zu...