Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

vergreifen

ver|grei|fen
〈
V.
59, hat vergriffen; refl.〉
sich v.
1.
falsch greifen, danebengreifen;
sich beim Klavierspielen, Geigen v.; er hat sich im Ausdruck vergriffen
er hat sich unpassend ausgedrückt (und dadurch andere beleidigt);
er hat sich im Ton vergriffen
er hat sich zu scharf, unverschämt ausgedrückt;
vgl.
vergriffen
2.
sich an etwas v.
etwas stehlen;
sich an fremdem Eigentum v.
3.
sich an jmdm. v.
jmdn. tätlich angreifen;
sich an einem Kind, an einer Frau v.
an einem Kind, einer Frau (gegen dessen bzw. deren Willen) sexuelle Handlungen vornehmen
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