Wahrig Synonymwörterbuch
Gerede
- Klatsch, Gerücht, Stadtgespräch, Gemunkel, Geraune, Munkelei, Tuschelei, Getuschel, Nachrede, Geflüster; ugs.: Rederei, Geplapper, Klatscherei, Gequassel, Quatscherei, Gerüchteküche, Getratsche, Tratsch, Tratscherei, Geschnatter, Kakelei
- Unsinn, Small Talk, Phrasen, Banalitäten; ugs.: Palaver, (dummes) Geschwätz, Gefasel, Blabla, Gewäsch, Geschwafel, Blödsinn, Gequatsche, dummes Zeug, Gelaber, Papperlapapp, Gebabbel, Faselei, Gequake, Sermon, Geplätscher, Larifari
Gerede: Klatsch und Tratsch
Gerede kann einerseits neutral (belanglose) Plauderei beziehungsweise Small Talk bezeichnen, wofür auch umgangssprachlich Blabla, Geplätscher und Gequatsche verwendet wird.
In diesen Fällen bezeichnet das Wort (leeres) Geschwätz oder bildlich gesprochen heiße Luft beziehungsweise (leeres) Stroh. Die Variante Dampfplauderei ist ebenfalls abwertend. Palaver nennt man überflüssiges beziehungsweise nutzloses Gerede, an dem meistens mehrere Personen beteiligt sind. Andererseits steht der Ausdruck auch für das, was meist hinter vorgehaltener Hand über Dritte erzählt wird, also Gemunkel, Getuschel oder (üble) Nachrede.
Ist von Stadtgespräch die Rede, so ist der Inhalt solcher Munkelei allgemein bekannt. Begriffe wie Gerücht und die umgangssprachliche Gerüchteküche zeigen an, dass der Wahrheitsgehalt einer Tuschelei nicht gesichert ist.
Scherzhaft ist der im Sinn von das neueste Gerede verwendete Ausdruck das jüngste Gerücht. Um solchen Klatsch als unwahr zu charakterisieren, bezeichnet man ihn auch als leeres Gerede. Jemanden ins Gerede bringen bedeutet, diese Person zu verunglimpfen. Sie wird dabei zum Gegenstand eines (für sie nachteiligen) Gerüchts oder böser Nachrede gemacht.
Ins Gerede kommen/geraten heißt, anderen Anlass zu Tratsch/Getuschel geben. Die Redensart von/um etwas viel Gerede machen besagt dagegen, viel Aufhebens um eine Sache machen.
In diesen Fällen bezeichnet das Wort (leeres) Geschwätz oder bildlich gesprochen heiße Luft beziehungsweise (leeres) Stroh. Die Variante Dampfplauderei ist ebenfalls abwertend. Palaver nennt man überflüssiges beziehungsweise nutzloses Gerede, an dem meistens mehrere Personen beteiligt sind. Andererseits steht der Ausdruck auch für das, was meist hinter vorgehaltener Hand über Dritte erzählt wird, also Gemunkel, Getuschel oder (üble) Nachrede.
Ist von Stadtgespräch die Rede, so ist der Inhalt solcher Munkelei allgemein bekannt. Begriffe wie Gerücht und die umgangssprachliche Gerüchteküche zeigen an, dass der Wahrheitsgehalt einer Tuschelei nicht gesichert ist.
Scherzhaft ist der im Sinn von das neueste Gerede verwendete Ausdruck das jüngste Gerücht. Um solchen Klatsch als unwahr zu charakterisieren, bezeichnet man ihn auch als leeres Gerede. Jemanden ins Gerede bringen bedeutet, diese Person zu verunglimpfen. Sie wird dabei zum Gegenstand eines (für sie nachteiligen) Gerüchts oder böser Nachrede gemacht.
Ins Gerede kommen/geraten heißt, anderen Anlass zu Tratsch/Getuschel geben. Die Redensart von/um etwas viel Gerede machen besagt dagegen, viel Aufhebens um eine Sache machen.
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