Wahrig Herkunftswörterbuch

Braus: in Saus und Braus leben
In der Wendung in Saus und Braus leben „herrlich und in Freuden leben“ kam das Wort Braus ursprünglich gar nicht vor. Die mhd. Redensart in dem sūse leben bedeutete dasselbe wie unsere heutige Wendung. Mit dem Wort sūse ist eigentlich das Sausen des Windes und das Tosen der Wellen gemeint. In dem Schwank, in dem der Schuster das Leder mit den Zähnen dehnt, heißt es bei Hans Sachs: „Das ich vil schuch machet darauß / Und vil geldts löst, das wir im sauß / Davon gut hamburgisch bier trancken“. Erst im späten 17. Jahrhundert ist die Wendung in der heutigen Form mit zwei sich reimenden Substantiven erstmals belegt, und zwar 1691 bei Stieler in „Der teutschen Sprache Stammbaum“. Diese Form setzte sich übrigens gegen andere Varianten wie im Saus und Luder oder im Saus und im Schmaus durch, die ebenfalls belegt sind.
Foto einer Frau, die einen Donut an den Mund führt
Wissenschaft

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Eis geht immer? Entgegen dem oft subjektiven Eindruck haben wir für Desserts keinen separaten Platz im Bauch. Dass wir nach einer üppigen Mahlzeit trotzdem noch Appetit auf einen Nachtisch haben, liegt vielmehr an unserem Gehirn, wie Forschende jetzt herausgefunden haben. Demnach sorgen dieselben Nervenzellen im Zwischenhirn, die...

Zeichnung abgeleitet vom
Wissenschaft

Welche Körperteile sind uns am wichtigsten?

Ob Arm, Fuß oder Auge, die meisten Menschen bewerten einige ihrer Körperteile als wichtiger als andere. Dahinter steckt jedoch keine individuelle Einschätzung, sondern vielmehr eine Priorisierung, die über alle Kulturen und Zeitalter hinweg gleichgeblieben ist, wie Psychologen herausgefunden haben. Demnach bewerten die Menschen...

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