Wahrig Herkunftswörterbuch
Fetzen
die Bezeichnung geht auf
mhd.
vetze zurück, die weitere Etymologie ist umstritten; eine Deutung besagt, dass der Ausdruck zur altnord.
Sippe von fót „Kleider“ gehört und so germ.
*fat–jon „zum Kleid Gehöriges“ vorausgesetzt werden kann; eine andere Deutung beruft sich auf die vor allem semantische Ähnlichkeit zu ital.
pezza „Lappen“ und nimmt als Ursprung ein gallisches Wort für „Flicken, Stoff, Lumpen“ an, das z. B. in kymr.
peth „Teil, Stück“ bezeugt ist; ugs. fetzig „toll, schön“ ist erst seit dem 20. Jh. gebräuchlich
Wissenschaft
Superkleber aus Schleim und Muschelproteinen
Eine Barriere aus Schleim schützt unsere Schleimhäute vor schädlichen Einflüssen – sei es im Mund vor eindringenden Bakterien oder im Magen vor der Magensäure. Einen entscheidenden Beitrag dazu leisten sogenannte Muzine, die strukturgebenden Bestandteile des Schleims. Deren positive Eigenschaften haben sich Forschende nun zunutze...
Wissenschaft
Wissenschaft: menschengemacht
Kürzlich erschien in der Fachzeitschrift Nature ein Aufsatz mit folgendem Eröffnungssatz: „Quantenmaterialien, die von emergenten topologischen Fermionen beherrscht werden, sind zu einem Eckstein der modernen Physik geworden“. Im weiteren Verlauf wird anschließend „Die Synthese von semimetallischen Weyl-Ferromagneten“ beschrieben...